Eintracht distanziert sich von Foto mit rechtsextremen Inhalten

Braunschweig.  Ein Twitter-Nutzer ließ sich mit blau-gelber Sturmhaube vor dem Eintracht Stadion ablichten – laut Verein ein „einschlägig bekannter Rechtsextremer“.

Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig distanziert sich nach der Veröffentlichung eines Fotos durch einen Twitter-Nutzer von dessen Inhalt (Archivbild).

Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig distanziert sich nach der Veröffentlichung eines Fotos durch einen Twitter-Nutzer von dessen Inhalt (Archivbild).

Foto: Jonscher, Norbert

Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig distanziert sich nach der Veröffentlichung eines Fotos durch einen Twitter-Nutzer von dessen Inhalt. „Mit Bestürzung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass ein einschlägig bekannter gewaltbereiter Rechtsextremer, vermummt mit einer blau-gelben Sturmhaube, die Kulisse des Eintracht Stadions benutzt hat, um mittels eines Fotos auf Twitter zur Teilnahme an einer Kundgebung einer ebenfalls einschlägig bekannten Vereinigung in Erfurt aufzurufen und Unterstützergrüße auszusprechen“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins am Dienstag.

Eintracht: Rechtsextremer ist kein Mitglied der Braunschweiger Fangemeinschaft

Die abgebildete Person sei nach Kenntnisstand des Klubs kein Mitglied der Braunschweiger Fangemeinschaft, man distanziere sich „ausdrücklich von jeglichem extremistischen und faschistischen Gedankengut“. Weiter verkündete Eintracht, dass der Verein „zeitnah ein Hausverbot für alle Veranstaltungen mit Eintracht Braunschweig-Bezug im Stadion gegen ihn aussprechen“ werde, „da er in unserem Umfeld nicht willkommen ist“.

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