11 Projekte sagen Danke für Ihre Spende fürs Goldene Herz

Braunschweig.  161.822,43 Euro spendeten unsere Leser und Unternehmen aus der Region unter dem Motto „Wenn Kinder Abschied nehmen müssen“ für das Goldene Herz.

Jeweils 14.711,13 Euro kommen der Hospiz-Initiative Salzgitter, dem Hospiz Braunschweig, der Hospizarbeit Braunschweig, dem Kinderhospiz-Löwenherz – einer Zweigstelle des Kinder- und Jugendhospizes in Syke bei Bremen, der Hospizarbeit Gifhorn, der Hospiz Stiftung für den Landkreis Gifhorn, der Hospizarbeit Helmstedt, der Hospizbewegung Peine, der Hospizarbeit in der Region Wolfsburg, dem „Heidi“ Förderverein für krebskranke Kinder und dem Hospizverein Wolfenbüttel zugute.

Jeweils 14.711,13 Euro kommen der Hospiz-Initiative Salzgitter, dem Hospiz Braunschweig, der Hospizarbeit Braunschweig, dem Kinderhospiz-Löwenherz – einer Zweigstelle des Kinder- und Jugendhospizes in Syke bei Bremen, der Hospizarbeit Gifhorn, der Hospiz Stiftung für den Landkreis Gifhorn, der Hospizarbeit Helmstedt, der Hospizbewegung Peine, der Hospizarbeit in der Region Wolfsburg, dem „Heidi“ Förderverein für krebskranke Kinder und dem Hospizverein Wolfenbüttel zugute.

Foto: Privat

Das „Goldene Herz“, die gemeinsame Spendenaktion unserer Zeitung mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Braunschweig, hat auch in diesem Jahr Überwältigendes vollbracht: 161.822,43 Euro spendeten Leser unserer Zeitung und Unternehmen aus der Region unter dem Motto „Wenn Kinder Abschied nehmen müssen“. Elf Projekte in der Region, die sterbenden und trauernden Kindern beistehen, die sich entweder selbst aus dem Leben verabschieden müssen oder ein enges Familienmitglied, einen Klassenkameraden oder Freund verloren haben, können mit diesem Spendengeld nun unterstützt werden.

Jeweils 14.711,13 Euro kommen der Hospiz-Initiative Salzgitter, dem Hospiz Braunschweig, der Hospizarbeit Braunschweig, dem Kinderhospiz-Löwenherz – einer Zweigstelle des Kinder- und Jugendhospizes in Syke bei Bremen, der Hospizarbeit Gifhorn, der Hospiz Stiftung für den Landkreis Gifhorn, der Hospizarbeit Helmstedt, der Hospizbewegung Peine, der Hospizarbeit in der Region Wolfsburg, dem „Heidi“ Förderverein für krebskranke Kinder und dem Hospizverein Wolfenbüttel zugute.

Auch viele Unternehmen haben für die Aktion gespendet

„Die Hilfsbereitschaft unserer Leserinnen und Leser und die gute Zusammenarbeit mit dem Paritätischen machen unserer Redaktion große Freude“, sagt Armin Maus, Chefredakteur unserer Zeitung. „Die Spenden unserer Weihnachtssammlung des Goldenen Herzens helfen Kindern und ihren Angehörigen in einer Lage, wie sie sich die meisten von uns nicht vorstellen können. Ich möchte mich im Namen unserer Zeitung bei allen Spendern herzlich bedanken.“

Aber auch die Unterstützung vieler Unternehmen in der Region, die sich in diesem Jahr mit Großspenden am „Goldenen Herz“ beteiligt haben, zeigt die Hilfsbereitschaft: Unter anderem die PSD-Bank, die Rewe-Gruppe, die Baugenossenschaft Wiederaufbau, die Firma Streiff & Helmold und das Nachbarschafts-Center „Weißes Ross“ in Braunschweig haben für die Aktion gespendet.

Das Geld geht direkt an die Projekte in der Region

Die Vergabe der Spendengelder übernahm Henning Eschemann, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Braunschweig. Dieser organisiert die jährliche Spendenaktion zusammen mit unserer Zeitung. „Jede Spende für das Goldene Herz, die die Leser uns anvertraut haben, geht direkt an die Projekte“, betont Eschemann. Und auch Armin Maus bekräftigt: „Ihre Hilfe kommt an, dafür garantieren wir gemeinsam mit Henning Eschemann und seinem Team.“

Auf eine offizielle Spendenübergabe musste in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise verzichtet werden. „Das Zusammenkommen, der Austausch und das Kontakteknüpfen fehlt natürlich“, sagt Eschemann. „Aber es ist toll zu sehen, was für einen Zusammenhalt es trotzdem gibt und wie die Reaktionen der Projekte sind.“

Denn alle elf Projekte haben sich auf die kreative Form der abschließenden Berichterstattung eingelassen und uns tolle Bilder, Collagen und Zitate zukommen lassen, welche wir Ihnen auf diesen beiden Seiten gerne zeigen und vorstellen möchten.

Offizielle Spendenübergabe musste aufgrund der Corona-Krise ausfallen

Doch die Corona-Pandemie hat nicht nur die geplante Spendenübergabe für unsere Weihnachtssammlung unmöglich gemacht, sie lässt das gesamte öffentliche Leben gefrieren. Vor besonderen Herausforderungen stehen die Helfer – sie werden noch mehr gebraucht und werden selbst von der Krise nicht verschont. Die Antwort unserer Zeitung lautet: Wir rufen gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband eine Sonderaktion „Das Goldene Herz – Helfen Sie den Helfern“ ins Leben und bitten Sie als unsere Leserinnen und Leser herzlich um Ihre Spende.

Wie groß die Hilfsbereitschaft in der Gesellschaft ist, zeigt sich auch hier: Mehr als 250.000 Euro sind bereits gespendet worden. Mehr als 40 Projekte konnten bereits unterstützt werden und die Aktion läuft noch weiter. Da sich die Corona-Hilfe sehr dynamisch entwickelt, haben Helfer weiterhin die Möglichkeit, sich um die Spenden zu bewerben. Die unbürokratische Vergabe regelt eine Task Force, bestehend aus Matthias Konrad vom Caritasverband Braunschweig für die Arbeitsgemeinschaft der Braunschweiger Wohlfahrtsverbände, Armin Maus, Chefredakteur unserer Zeitung, und Henning Eschemann, Geschäftsführer des Paritätischen.

Die elf Projekte sagen Danke

Die Aktiven der Hospizarbeit Helmstedt begleiten im 15. Jahr schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen. Trauernde Kinder können Verständnis, Trost und Lebensfreude in speziellen Begleitungen finden. „Diese großzügige Spende versetzt uns in die Lage, unser Projekt ,Netzwerk und Taskforce für Kinder und Jugendliche in Trauer’ zu realisieren“, sagt Vorsitzender Joachim Scherrieble.

Eine Rampe und Ausflüge für Rollstuhlfahrer

Die Hospizarbeit Braunschweig möchte sich mit dieser besonderen Collage für die Unterstützung für die Familien bedanken, die durch die Spendenaktion „Das Goldene Herz“ möglich wird. „Als erstes Projekt finanzieren wir damit den Bau einer Rampe für einen Rollstuhl, der hilft, das unser begleitetes Kind Gerrit problemlos in den Garten fahren kann“, berichtet Koordinator Ulrich Kreutzberg. Und auch Rollstuhlausflüge können so möglich gemacht werden.

Tablets für Kinder in der Klinik

Seit 1990 unterstützt der Heidi-Förderverein für krebskranke Kinder Familien mit einem krebskranken Kind. „Wir sind überglücklich über die Spende“, sagt Jens Kirsch, Vorstandsmitglied. „Und wir werden dieses Geld für die Anschaffungen von Tablets einsetzen, die für schwer erkrankte Kinder und Jugendliche mit einem längeren Klinikaufenthalt sehr hilfreich sein werden.“ Denn die Teilnahme am Schulunterricht oder an der Hausaufgabenversorgung sowie die Kommunikation mit Freunden aus der Klinik heraus ist mit den Tablets im Zeitalter der Digitalisierung bestens gewährleistet, so Jens Kirsch.

Ein Trauercafé wird entstehen

Andrea Ballüer (von oben links), Gabriele Grabenhorst, Claudia Dorna-Wichers, Petra Brandenburg, Angelika Adler, Katrin Krause, Manuela Herzog, Jeanette Spielvogel und Caren Dittrich, Birgit Beyer sowie Ines Bähr Vogt (nicht auf dem Foto) bilden das Team des Regenbogenwegs des Hospizvereins in Salzgitter und die Freude ist dort riesig. „Wir freuen uns so sehr über diese große Spende, so kann nun unser lang geplantes Projekt auch in die Tat umgesetzt werden,“ sagt Caren Dittrich. Denn in Salzgitter soll ein ganz besonderer Ort entstehen. Das Team plant ein neues Trauercafé für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren.

Kindgerechte Ausstattung in Peine

„Die Vorbereitungen für den Start unserer ,KiKu’-Gruppe, also der Kinder-Kummer: Trost-und-Trauer-Gruppe laufen bereits“, sagt Lydia Meyer, erste Vorsitzende der Hospizbewegung Peine. Neue Räume hat der Verein bereits angemietet. „Eine Küche zum Kochen mit den Kindern wird demnächst auch schon geliefert“, ergänzt Meyer. Die „Trost-Teddys“ sind als erstes eingezogen. Und weitere ehrenamtliche Begleiter werden derzeit für den Einsatz in der Kindergruppe vorbereitet. Es fehlt nur noch eine kindgerechte Ausstattung für die neuen Räumlichkeiten, welche nun durch das Goldene Herz folgen kann.

Theater für mehr Verständnis

Ein Theaterstück, das sich mit den Themen Alter und Krankheit, Sterben und Trauer auseinandersetzt – das möchte der Hospizverein Wolfenbüttel durch die Spende ermöglichen und finanzieren. „Das Besondere ist, dass die Schauspieler der Kindertheater sich nach der Aufführung mit den Gruppen über ihre Eindrücke austauschen und vor allem Fragen der Kinder beantworten“, erklärt Ulrike Jürgens, Vorstandsmitglied. Am Beispiel einer Ente in dem Stück „Ente, Tod und Tulpe“ oder eines Meerschweinchens in „Adieu, Herr Muffin“ können die Kinder erfahren, wie selbstverständlich Leben und Tod zusammengehören.

Hospiz macht in Gifhorn Schule

Ein Theaterstück, das sich mit den Themen Alter und Krankheit, Sterben und Trauer auseinandersetzt – das möchte der Hospizverein Wolfenbüttel durch die Spende ermöglichen und finanzieren. „Das Besondere ist, dass die Schauspieler der Kindertheater sich nach der Aufführung mit den Gruppen über ihre Eindrücke austauschen und vor allem Fragen der Kinder beantworten“, erklärt Ulrike Jürgens, Vorstandsmitglied. Am Beispiel einer Ente in dem Stück „Ente, Tod und Tulpe“ oder eines Meerschweinchens in „Adieu, Herr Muffin“ können die Kinder erfahren, wie selbstverständlich Leben und Tod zusammengehören.

Kinderbereich ist in Gifhorn in Planung

Auch beim Vorstand der Hospiz Stiftung für den Landkreis Gifhorn ist die Freude über die Spende durch das Goldene Herz groß. Ein eigener Kinderbereich kann nun im geplanten Hospiz in Gifhorn realisiert werden. Dort kann die Stiftung dann den Kindern und jungen Familien mit der Unterstützung von Fachkräften einen Rückzugsort anbieten. „Doch leider können wir wegen der Corona-Einschränkungen nicht wie geplant mit der Baumaßnahme beginnen“, erklärt der Vorsitzende des Vorstands Alexander Michel. „Wir planen aktuell mit einem Baubeginn im Herbst 2020 und einer möglichen Fertigstellung Ende 2021 oder Anfang 2022.“

Mitarbeiter werden in Braunschweig geschult

„Leider haben wir auch immer wieder junge Familien bei uns im Haus“, sagt Hospizleiterin Petra Gottsand. „Familien, zu denen Kinder gehören, die in der Zeit hier im Hospiz wohl behütet begleitet werden müssen.“ Keine einfache Aufgabe. Und doch stehen im Hospiz am Hohen Tore in Braunschweig viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter bereit, um genau diesen Kindern und Jugendlichen durch die schwere Zeit zu helfen. Durch die Spende ist es dem Hospiz nun möglich, Mitarbeiter in dem Thema „Wenn Kinder Abschied nehmen müssen“ weiter fortbilden zu lassen.

Ein offenes Ohr für Kinder

„Vielen herzlichen Dank für die Spendenaktion“, sagt das Team des Treffpunkts Trostinsel der Hospizarbeit Region Wolfsburg. In der aktuellen Situation der Corona-Pandemie muss sich auch dieses Team in Geduld üben. Gerade in dieser Zeit benötigen trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte, wenn ein lieber Mensch verstorben ist. Um auch in dieser Zeit und sobald es die Sicherheitsmaßnahmen wieder erlauben, für die Kinder da zu sein, werden die Trauergruppen (wie beispielhaft auf dem Bild zu sehen) an mehreren Tagen angeboten.

Fortbildungen sind wichtig

Der Löwenherz-Kinderhospiz-Stützpunkt Braunschweig betreut Familien zu Hause mit ehrenamtlichen Kinderhospizbegleitern. 24 ehrenamtliche Mitarbeiter sind aktuell im Einsatz. „Die Fortbildung und Ausbildung der Ehrenamtlichen zur Vorbereitung auf die Aufgabe des Einsatzes in den Familien, die Anschaffungen für Beschäftigungen in den Familien und für Einzelfallhilfen stehen daher im Vordergrund“, sagt Wolfgang Vorwerk, stellvertretender Geschäftsführer. Das gesamte Team freut sich über das Spendengeld und die neuen Möglichkeiten, die damit einhergehen.

Bewerbungen von Helfern um Spenden sind weiterhin per E-Mail an kontakt@dasgoldeneherz-raunschweig.de möglich.

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