Gesetzliche Krankenkassen wollen Zusatzbeiträge erhöhen

Berlin.  Die gesetzlichen Krankenkassen benötigen 16 Milliarden Euro. Ein Teil davon soll über höhere Versicherungsbeiträge eingenommen werden.

Die Versicherten sollen im kommenden Jahr etwas mehr zur Kasse gebeten werden.

Die Versicherten sollen im kommenden Jahr etwas mehr zur Kasse gebeten werden.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Die gesetzlichen Krankenkassen benötigen mehr Geld – der Gesamtbedarf liegt bei etwa 16 Milliarden Euro. Neben acht Milliarden Euro aus Reserven und fünf Milliarden Euro als Bundeszuschuss sollen weitere drei Milliarden Euro aus höheren Zusatzbeiträgen erwirtschaftet werden, um den Bedarf annähernd decken zu können.

Sozialbeiträge sollen 40 Prozent nicht überschreiten

Die konkrete Höhe des Zusatzbeitrags legen die Kassen selbst fest. Im Schnitt sollen sie nach einem Konzept des Bundesgesundheitsministeriums und des Bundesfinanzministeriums im Jahr 2021 um 0,2 Prozent auf 1,3 Prozent steigen. Zuerst berichteten die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber.

„Im Ergebnis bleibt der Gesamtsozialversicherungsbeitrag im Jahr 2021 mit 39,95 Prozent unterhalb der 40 Prozent-Marke“, heißt es dem Konzept. Die Bundesregierung hatte zuletzt betont, die Sozialbeiträge gerade in der derzeitigen Wirtschaftskrise unter 40 Prozent halten zu wollen. Das wäre damit, wenn auch minimal, gegeben.

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(yah/dpa)

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