Corona: Horst Seehofer will Schleierfahndung verstärken

Berlin.  Innenminister Horst Seehofer will die Einreisen nach Deutschland intensiver kontrollieren. Dabei setzt er auch auf Schleierfahndung.

Corona in Europa: Diese Maßnahmen ergreift das Ausland

Im Kampf gegen die zweite Corona-Welle gibt es nicht nur in Deutschland immer schärfere Maßnahmen: Auch in vielen Nachbarländern wurden zuletzt neue Regelungen eingeführt, die den Alltag der Menschen zunehmend einschränken. Ein Überblick von Spanien über die Niederlande bis Tschechien.

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Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus setzt Innenminister Horst Seehofer auf neue Maßnahmen: Die Schleierfahndung an der deutschen Grenze soll verstärkt werden, um Einreisende aus Risikogebieten zu identifizieren.

Der CSU-Politiker sagte der „Bild“-Zeitung: „Auch die Einreise nach Deutschland aus Risikogebieten werden wir an Flughäfen, Bahnhöfen und auch auf den Straßen im Grenzraum verstärkt kontrollieren“. Lesen Sie auch: RKI: Diese Regionen und Länder sind Corona-Risikogebiete

Corona und Schleierfahndung: Horst Seehofer will Bundespolizisten einsetzen

Und weiter sagte der CSU-Politiker: „Dazu wird die Schleierfahndung an allen deutschen Grenzen in einem Radius von 30 Kilometern intensiviert, um auch bei denjenigen, die per Auto aus Risikogebieten einreisen, die Einhaltung der Corona-Bestimmungen kontrollieren zu können.“

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Zudem werde die Bundespolizei in Absprache mit den Ländern Tausende Beamte zur Kontrolle der Anti-Corona-Maßnahmen einsetzen, sagte Seehofer. „Zunächst gilt das für die Großstädte und die Hotspots.“ Am vergangenen Wochenende hatte die Bundespolizei bereits die Berliner Polizei bei der Durchsetzung von Maskenpflicht und Sperrstunde mit 500 Einsatzkräften unterstützt. (dpa/les)

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