Bundestagswahl 2021: Die Zweitstimme einfach erklärt

So läuft die Bundestagswahl ab

So läuft die Bundestagswahl ab

Alle vier Jahre wird in Deutschland der Bundestag gewählt. Wie das genau funktioniert, was die zwei Stimmen auf dem Wahlzettel bedeuten und wie die Mandate vergeben werden erfahren Sie hier.

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Berlin  Bei der Bundestagswahl 2021 haben Wähler eine Erst- und eine Zweitstimme. Was bedeutet das? Hier finden Sie eine einfache Erklärung.

Bei der Bundestagswahl am hat jeder zwei Stimmen: die Erststimme und die Zweitstimme.

Die Zweitstimme ist trotz ihre Namens die Wichtigere bei der Bundestagswahl. Mit ihr wählt der Wähler die Landesliste einer Partei, also keinen einzelnen Kandidaten. Auf den Listen stehen in einer festen Reihenfolge Kandidaten, die für die jeweilige Partei in den Bundestag einziehen sollen. Die Reihenfolge legen die Parteien selbst fest.

Bundestagswahl: Worüber entscheidet Zweitstimme?

Die Zweitstimme entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag, also darüber, wie viele Sitze einer Partei zustehen.

  • Die Zweitstimmen zählen aber nur, wenn eine Partei die Fünf-Prozent-Hürde genommen oder mindestens drei Direktmandate in den Wahlkreisen gewonnen hat. Sonst verfallen die Zweitstimmen.
  • Werden mit der Erststimme mehr Direktkandidaten einer Partei in den Bundestag gewählt, als der Partei über die Zweitstimme Sitze zustehen, erhalten die Parteien sogenannte Überhangmandate.
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