Feuerwehrhaus Bortfeld bekommt Photovoltaikanlage

Wendeburg.  Das Dach des Feuerwehrhauses Bortfeld soll eine Photovoltaikanlage bekommen. Ob dies auch bei der Sporthalle möglich ist, wird weiter geprüft.

Am Polterdamm in Bortfeld entsteht das neue Feuerwehrhaus. Auf dem Dach soll eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Am Polterdamm in Bortfeld entsteht das neue Feuerwehrhaus. Auf dem Dach soll eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Foto: Bettina Stenftenagel

Der Neubau des Bortfelder Feuerwehrhauses soll eine Photovoltaikanlage aufs Dach bekommen. Darauf einigten sich die Mitglieder des Planungs- Umwelt- und Wirtschaftsausschusses des Wendeburger Rates in ihrer Sitzung am Dienstag.

Favorisiert wurde die Variante, die komplette Dachfläche zu nutzen. Eine solche Anlage würde circa 40 bis 50 Kilowatt in der Spitze (kWp) und 4.000 bis 5.000 Euro Ertrag pro Jahr bringen und circa 35.000 bis 40.000 Euro kosten, nannte Bürgermeister Gerd Albrecht Zahlen, die der Architekt ermittelt hatte. Die Planungskosten wurden mit rund 3000 Euro beziffert.

Auseinander gingen die Meinungen hingegen, ob die Planung für Photovoltaikanlage für das Dach der Sporthalle in Bortfeld noch weiter verfolgt werden soll. 150.000 Euro hat die Gemeinde dafür in den Haushalt 2020 eingestellt. Ein örtliches Ingenieurbüro hatte den Auftrag, die Kosten detailliert zu berechnen, kam dieser Aufgabe aber nicht zur Zufriedenheit von Fachausschuss und Verwaltung nach (wir berichteten). Dargelegt wurden Gesamtkosten von 270.000 Euro – und dass es schwierig werde, die Anlage nachträglich aufzubringen – allein schon, um das Dach begehen zu können. Tenor in der Sitzung am Dienstag: Weiter prüfen, ob noch eine Möglichkeit gefunden wird.

Julian von Frisch (parteilos für die Grünen) erinnerte an den 2011 gefassten klimapolitischen Grundsatzbeschluss des Rates. Darin heißt es: „Die Gemeinde strebt an, die im Gemeindegebiet von Privathaushalten, Wirtschaft, Verwaltung und sonstigen Verbrauchern benötigte und verbrauchte Energie spätestens zum Jahre 2030 auf der Basis von erneuerbaren Energien zu 100 Prozent in der Region zu gewinnen.“ Bei Neubauten müssten die Architekten automatisch Photovoltaikanlagen mit einplanen, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Bei den künftigen Neubauten – dem Kita-Neubau in Neubrück und der Krippe in Bortfeld – werde dies gleich mit geprüft, versicherte der Bürgermeister.

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