Peiner Milchbar – Burkhard Driest war dort einst Stammgast

Peine.  In seiner neuen Folge der „Eule“ erinnert sich Uwe Neubauer an diesen legendären Treffpunkt junger Leute in den 1960er- und 1970er-Jahren.

Hier in der Straße „Winkel" – unweit der Fußgängerzone und der Jakobikirche – befand sich in Peine früher die Milchbar.

Hier in der Straße „Winkel" – unweit der Fußgängerzone und der Jakobikirche – befand sich in Peine früher die Milchbar.

Foto: Archiv

An die legendäre Milchbar in der Peiner Innenstadt – die „Piese“ – erinnert Uwe Neubauer in seiner heutigen Folge der „Eule“:

„Der Treffpunkt vieler junger Leute damals war von Mitte der 60er- bis Ende der 70er-Jahr, die allseits beliebte Milchbar in der Innenstadt, als Piese damals stadtbekannt, hier fand das pure Leben statt. Schaute man dort mal aus dem Fenster raus, sah man das Sankt-Jakobi-Kirchenhaus. Zu der Gemütlichkeit und dem Plaisir gab’s Milchgetränke aller Art und Härke-Bier.

Bedienung Bübchen war stets liebevoll für seine Gäste da

In den Anfangsjahren kümmerte sich um seine Gäste Heinz Brummerhoff sehr fürsorglich. Er war außerdem noch Chef über Zapfhahn und Bierglase an der Wiesenstraße in der Nachtbar „zur Oase“. Nach der Ära Brummerhoff, da tauchte ein neuer Name auf, ein Peiner Gasthausmann – Friedel Pottrick – und seine Frau, sie leiteten den Piese-Milchbar-Bau. Im Serviceteam war über viele Jahr, die Bedienung Bübchen stets liebevoll für seine Gäste da.

Und wer trieb sich vom Peiner Publikum dort im Jugendtreff ständig rum? Schüler aus allen obren Klassen, Schulabgänger aus dem Handel, Handwerk – die Berufsanfänger. Zudem Personen, sie waren damals stadtbekannt: Manner Wilhelm – Wilhelm Völker – und eine Frau, die Tiger-Lilly wurd’ genannt. Und einen Namen, den man heut’ noch weltweit liest, ein damals schlimmer Finger, der Schauspieler aus Peine, Burkhard Driest. Dann war dort früher stets vertreten eine Person von einer alten Peiner Drogerie-Familie der Sohn mit seinem Bösen-Buben-Club-Umfeld, der die Polizei sehr oft in Atem hält. Bei noch zwei Peiner Namen würden sich schnell öffnen der Geschichte Türen: die Peiner ,Locke Amberg’ und Walter von Sellingsloh. Doch diese Geschichte erzähle ich mal anderswo. Für diese Rückschau in die Vergangenheit bräuchte ich zum Schreiben viel Papier und sehr viel Zeit.“

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