Corona in Peine: Alle Fakten auf einen Blick

Peine.  Der Stand im Kreis Peine am Mittwochabend: 148 Infektionen – darunter 6 Personen aktiv erkrankt, 130 Genesene und 12 Tote.

Die Ärztin des Kreis-Gesundheitsamtes Peine, Dr. Sabine Meltzow, im Gespräch mit Landkreissprecher Fabian Laaß im Corona-Testzentrum in Peine.

Die Ärztin des Kreis-Gesundheitsamtes Peine, Dr. Sabine Meltzow, im Gespräch mit Landkreissprecher Fabian Laaß im Corona-Testzentrum in Peine.

Foto: DIRK BREYVOGEL / Archiv

Leichter Anstieg bei den Corona-Zahlen im Landkreis Peine: Die Anzahl der Infizierten ist auf 148 angestiegen (plus zwei gegenüber Dienstagabend) – darunter sind 130 Genesene (plus minus null), sechs aktiv Erkrankte (plus zwei/in Quarantäne) und weiterhin zwölf Corona-Tote. Diese Zahlen nennt Kreissprecherin Katja Schröder am Mittwochabend. Zudem waren am Mittwochabend kreisweit elf Personen in Quarantäne (Krankenhaus oder Zuhause), weil sie Kontaktpersonen zu Infizierten oder aufgrund ihrer Symptome Verdachtsfälle sind. Aus der Quarantäne entlassen wurden kreisweit während der Pandemie bis Mittwochabend 513 Menschen. Im Corona-Testzentrum in Peine gab es am Mittwoch 22 Abstriche (elf am Dienstag) für Corona-Tests.

Unter den bisher zwölf Corona-Toten befinden sich laut Kreisverwaltung sieben Bewohner der Gadenstedter Seniorenresidenz Brockenblick. „Die übrigen fünf gestorbenen Personen in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion waren keine Bewohner des Seniorenheims“, ergänzt Laaß – sie seien entweder in einem Krankenhaus außerhalb der Kreisgrenzen oder im Peiner Klinikum gestorben.

Aufnahmestopp für Heime und Betreutes Wohnen

Der Landkreis Peine hat eine weitere Allgemeinverfügung im Hinblick auf die Corona-Pandemie erlassen. Durch diese wird im Wesentlichen ein Aufnahmestopp für Heime, für ambulant betreute Wohngemeinschaften und besondere Formen des betreuten Wohnens sowie für ambulant betreute Wohngemeinschaften zum Zwecke der Intensivpflege verfügt. Außerdem werden die kontaktreduzierenden Maßnahmen im Bereich der ambulant betreuten Wohngemeinschaften und alle weiteren Formen des betreuten Wohnens durch ein verfügtes Besuchs- und Betretungsverbot dieser Einrichtungen ausgeweitet.

Bürgertelefon für Corona-Fragen auch Samstag und Sonntag erreichbar

Die Sprechzeiten des Bürgertelefons des Peiner Landkreisverwaltung hat der Kreis am Dienstag, 14. April, wegen sinkender Anruferzahlen verkürzt und wird nicht mehr an den Wochenende geschaltet. Bürger können sich montags bis donnerstags jeweils von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 14 Uhr mit ihren Fragen zu Corona an die extra geschulten Mitarbeiter der Verwaltung wenden: (05171) 401-7777.

Corona-Testzentrum in Peine ist auch am Wochenende geöffnet

Das Corona-Testzentrum des Kreis-Gesundheitsamtes im ehemaligen Werksgasthaus in Peine, Gerhard-Lucas-Meyer-Straße 8 (gegenüber dem Stahlwerk) hat täglich – auch am Wochenende – jeweils von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Termine für Tests am Wochenende sind am Samstag und Sonntag jeweils in der Zeit von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer (05171) 401-7051 zu vereinbaren. Der Landkreis macht darauf aufmerksam, dass niemand das Corona-Testzentrum ohne Termin aufsuchen sollte. Potenziell erkrankte Bürger müssen sich zunächst telefonisch an ihren jeweiligen Hausarzt wenden. Der Arzt entscheidet dann, ob der Betroffene an das Testzentrum überwiesen wird. Außerhalb der Praxiszeiten der Hausärzte wenden sich Bürger bitte an den Kassenärztlichen Notdienst im Klinikum Peine unter der Telefonnummer: 116 117.

Speiselokale geschlossen – die Ausnahmen

Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen und dergleichen sind laut Allgemeinverfügung des Landkreises Peine wegen der Corona-Krise seit Samstag 21. März, für den Publikumsverkehr geschlossen.

Coronavirus- Niedersachsen macht die Gastronomie dicht

Es gelten folgende Ausnahmen: Die genannten Betriebe dürfen Leistungen, den Verkauf von Speisen und Getränken im Rahmen eines Außerhausverkaufs für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen, gleiches gilt für entsprechende gastronomische Lieferdienste. Der Verzehr ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig. Aus hygienischen Gründen ist eine bargeldlose Bezahlung dringend zu empfehlen.

Der Landkreis Peine hat das Corona-Testzentrum in Zusammenarbeit mit der Stadt Peine sowie der Ärztekammer Niedersachsen (niedergelassne Ärzte) eingerichtet. Dieses hat am Dienstag, 10. März, seinen Betrieb aufgenommen. Das dortige Personal wird von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes und der Kreisverwaltung gestellt. Unterstützung leisten die niedergelassenen Ärzte, darüber hinaus werden noch Honorarkräfte eingestellt, unter anderem ärztliches Personal.

Kontaktverbot- Das sind die neuen Regeln – und die Strafen

Corona – Hier gibt es weitere Hilfe und spezielle Beratung

Beratung für Heimleitungen: Senioren- und Pflegestützpunkt in Peine, Altenhilfeplanerin Anke Bode, (05171) 401- 9106, E-Mail-Adresse: a.bode@landkreis-peine.de

Hinweise für Senioren und Pflegende: telefonische Beratung des Senioren- und Pflegestützpunktes unter (05171) 401-9100, Montag 8.30-16 Uhr, Mittwoch 8.30-12 Uhr, Donnerstag 8.30-18 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr, www.landkreis-peine.de/Soziales-Bildung/Soziales/ Senioren-und-Pflegestützpunkt

Hilfe für Menschen in Krisen und Angehörige und Freunde: Krisenhilfe Peine, (05171) 401-8899, Freitag 15-21 Uhr, Samstag, Sonntag und feiertags 13-21 Uhr, Internet: www.krisenhilfe-peine.de

Beratung bei Verdacht der Kindeswohlgefährdung: Erstkontaktstelle Jugendamt, (05171) 401-2345, Montag und Dienstag 8.30-12.30 Uhr, Donnerstag 13 -17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr; außerhalb der Sprechzeiten über die Polizei Peine erreichbar; www.landkreis-peine.de/Soziales-Bildung/Kinder-Jugend-und-Familie

Erziehungs-, Jugendberatung, Beratung für getrennte Familien: Beratungsstelle des Landkreises Peine für Eltern, Kinder und Jugendliche: (05171) 401-2333, Montag bis Freitag 9-12 Uhr, Montag bis Donnerstag 13-16 Uhr; per Mail: erziehungsberatung@landkreis-peine.de

Beratung für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis 6 Jahren: Fachstelle Frühe Hilfen des Landkreises, (05171) 401-2242, Montag bis Freitag 9-12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag 13-16 Uhr.

Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen: Sozialer Dienst des Gesundheitsamtes des Kreises, (05171) 401-7103, Montag und Dienstag 8.30- bis 15 Uhr, Donnerstag 8:30 bis 17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr; Sozialpsychiatrischer Dienst des Kreis-Gesundheitsamts: (05171) 401-7103, Montag und Dienstag 8.30-15 Uhr, Donnerstag 8.30-17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Unterstützung bei SGB-II-Antragstellungen und Sozialschutz-Paket: Jobcenter: (05171) 401-3333, montags bis freitags 8.30-12 Uhr.

Hilfen der öffentlichen Hand für Erwachsene und Familien: Kreis-Sozialamt , (05171) 401-2121, Montag 8.30-12:30 Uhr, Dienstag ebenso und 14-16 Uhr, Donnerstag ebenso und 14-17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Beratung für Unternehmen und Selbstständige: Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft (Wito), (05172) 9492600, (0151) 11453907, Montag bis Freitag 9-18.

Ideen für Familien: Spiel-Ideen vom Lokalen Bündnis für Familien, (05171) 401-30061oder -62.

Landkreis Peine unterstützt Plasmaspenden-Aufruf der MHH Hannover

Das Institut für Transfusionsmedizin und Transplantat Engineering der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sucht Spender, die mindestens vier Wochen nach einer Coronavirus-Infektion vollständig genesen sind, für eine spezielle Blutplasmaspende (Rekonvaleszenten-Plasmaspende). Ähnlich wie bei einer Blutspende wird dabei Blutplasma entnommen, in dem Antikörper gegen Corona vorhanden sind. Die Spender „geben quasi Antikörper an andere Patienten ab“. Die Abwehrstärke der Spender gegen das Virus wird dadurch nicht geschwächt. „Der Landkreis Peine unterstützt diesen Aufruf ausdrücklich und wird allen auf dem Kreisgebiet gesundeten Corona-Patienten ein entsprechendes Informationsschreiben zukommen lassen“, erklärt Kreissprecher Fabian Laaß. Plasmaspenden werden von der MHH vergütet, das heißt, Spender erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Nähere Informationen gibt es beim MHH-Blutspendedienst per E-Mail an RKP-Spende@MH-Hannover.de oder telefonisch unter (0800) 5325325.

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