Corona in Peine: Alle Fakten auf einen Blick

Peine.  Der Stand im Kreis Peine am Freitagabend: 269 Infektionen seit Ausbruch – darunter 41 aktuell Erkrankte, 216 Genesene und 12 Todesfälle.

Die Ärztin des Kreis-Gesundheitsamtes Peine, Dr. Sabine Meltzow, im Gespräch mit Landkreissprecher Fabian Laaß im Corona-Testzentrum in Peine.

Die Ärztin des Kreis-Gesundheitsamtes Peine, Dr. Sabine Meltzow, im Gespräch mit Landkreissprecher Fabian Laaß im Corona-Testzentrum in Peine.

Foto: DIRK BREYVOGEL / Archiv

Die Anzahl der Corona-Fälle im Peiner Land ist seit Donnerstagabend um drei gestiegen: Die Gesamtzahl bestätigter Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beläuft sich somit auf 269 Fälle. Am Freitagabend meldet Landkreissprecherin Katja Schröder 41 aktive Infektionen (in Quarantäne). 216 Betroffene gelten als inzwischen wieder genesen. Es gab bisher 12 Todesfälle zu beklagen.

Den aktuellen Wert der Sieben-Tages-Inzidenz benannte die Pressesprecherin am Freitagabend mit 14,90 (kritischer Wert bei 30). Am Freitag wurden im Corona-Testzentrum in Peine 60 Abstriche entnommen.

Häusliche Quarantäne ist Katja Schröder zufolge am Freitagabend zudem für 356 Menschen (Verdachtsfälle oder Kontaktpersonen zu Infizierten) aus dem Kreis Peine angeordnet (Gesamtanzahl: 2427, inzwischen daraus entlassen: 2071).

Bei den bisher zwölf Corona-Toten handelte es sich laut Kreisverwaltung um sieben Bewohner der Gadenstedter Seniorenresidenz Brockenblick. „Die übrigen fünf gestorbenen Personen in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion haben hingegen nicht in einem Seniorenheim gewohnt“, ergänzt Kreissprecher Fabian Laaß.

Peiner Hotline für die freiwillige Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App (Download im App-Store und Play-Store) soll bei der Feststellung von Kontakten zu infizierten Personen helfen. In Peine werben Landrat Franz Einhaus und die Gemeinde-Bürgermeister für die App: „Je mehr Menschen in unserem Kreis die Warn-App nutzen, desto besser wirkt sie.“ Die Nutzung ist freiwillig. Wer über seine Corona-Warn-App benachrichtig wird, dass er Kontakt zu einem positiv Getesteten hatte, kann die Hotline des Gesundheitsamt des Landkreises Peine anwählen: (05171) 401-7020.

Technische Fragen: Hotline der Corona-Warn-App (kostenlos): (0800) 7540001.

Bürgertelefon für Corona-Fragen

Das Bürgertelefon für Corona-Fragen der Peiner Landkreisverwaltung ist unter einer zentralen Nummer zu erreichen: (05171) 401-9000. Die Erreichbarkeit in der Woche und am Wochenende: Montag bis Freitag von 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 Uhr bis 14 Uhr.

Corona-Testzentrum in Peine ist montags bis freitags geöffnet

Das Corona-Testzentrum des Kreis-Gesundheitsamtes im ehemaligen Werksgasthaus in Peine, Gerhard-Lucas-Meyer-Straße 8 (gegenüber dem Stahlwerk) hat montags bis freitags jeweils von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Termine für Tests sind unter der Telefonnummer (05171) 401-7051 zu vereinbaren. Der Landkreis macht darauf aufmerksam, dass niemand das Corona-Testzentrum ohne Termin aufsuchen sollte. Potenziell erkrankte Bürger müssen sich zunächst telefonisch an ihren jeweiligen Hausarzt wenden. Der Arzt entscheidet dann, ob der Betroffene an das Testzentrum überwiesen wird. Außerhalb der Praxiszeiten der Hausärzte wenden sich Bürger bitte an den Kassenärztlichen Notdienst im Klinikum Peine unter der Telefonnummer: 116 117.

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Der Landkreis Peine hat das Corona-Testzentrum in Zusammenarbeit mit der Stadt Peine sowie der Ärztekammer Niedersachsen (niedergelassne Ärzte) eingerichtet. Dieses hat am Dienstag, 10. März, seinen Betrieb aufgenommen. Das dortige Personal wird von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes und der Kreisverwaltung gestellt. Unterstützung leisten die niedergelassenen Ärzte, darüber hinaus werden noch Honorarkräfte eingestellt, unter anderem ärztliches Personal.

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Corona – Hier gibt es weitere Hilfe und spezielle Beratung

Beratung für Heimleitungen: Senioren- und Pflegestützpunkt in Peine, Altenhilfeplanerin Anke Bode, (05171) 401- 9106, E-Mail-Adresse: a.bode@landkreis-peine.de

Hinweise für Senioren und Pflegende: telefonische Beratung des Senioren- und Pflegestützpunktes unter (05171) 401-9100, Montag 8.30-16 Uhr, Mittwoch 8.30-12 Uhr, Donnerstag 8.30-18 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr, www.landkreis-peine.de/Soziales-Bildung/Soziales/ Senioren-und-Pflegestützpunkt

Hilfe für Menschen in Krisen und Angehörige und Freunde: Krisenhilfe Peine, (05171) 401-8899, Freitag 15-21 Uhr, Samstag, Sonntag und feiertags 13-21 Uhr, Internet: www.krisenhilfe-peine.de

Beratung bei Verdacht der Kindeswohlgefährdung: Erstkontaktstelle Jugendamt, (05171) 401-2345, Montag und Dienstag 8.30-12.30 Uhr, Donnerstag 13 -17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr; außerhalb der Sprechzeiten über die Polizei Peine erreichbar; www.landkreis-peine.de/Soziales-Bildung/Kinder-Jugend-und-Familie

Erziehungs-, Jugendberatung, Beratung für getrennte Familien: Beratungsstelle des Landkreises Peine für Eltern, Kinder und Jugendliche: (05171) 401-2333, Montag bis Freitag 9-12 Uhr, Montag bis Donnerstag 13-16 Uhr; per Mail: erziehungsberatung@landkreis-peine.de

Beratung für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis 6 Jahren: Fachstelle Frühe Hilfen des Landkreises, (05171) 401-2242, Montag bis Freitag 9-12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag 13-16 Uhr.

Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen: Sozialer Dienst des Gesundheitsamtes des Kreises, (05171) 401-7103, Montag und Dienstag 8.30- bis 15 Uhr, Donnerstag 8:30 bis 17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr; Sozialpsychiatrischer Dienst des Kreis-Gesundheitsamts: (05171) 401-7103, Montag und Dienstag 8.30-15 Uhr, Donnerstag 8.30-17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Unterstützung bei SGB-II-Antragstellungen und Sozialschutz-Paket: Jobcenter: (05171) 401-3333, montags bis freitags 8.30-12 Uhr.

Hilfen der öffentlichen Hand für Erwachsene und Familien: Kreis-Sozialamt , (05171) 401-2121, Montag 8.30-12:30 Uhr, Dienstag ebenso und 14-16 Uhr, Donnerstag ebenso und 14-17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Beratung für Unternehmen und Selbstständige: Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft (Wito), (05172) 9492600, (0151) 11453907, Montag bis Freitag 9-18.

Ideen für Familien: Spiel-Ideen vom Lokalen Bündnis für Familien, (05171) 401-30061oder -62.

Landkreis Peine unterstützt Plasmaspenden-Aufruf der MHH Hannover

Das Institut für Transfusionsmedizin und Transplantat Engineering der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sucht Spender, die mindestens vier Wochen nach einer Coronavirus-Infektion vollständig genesen sind, für eine spezielle Blutplasmaspende (Rekonvaleszenten-Plasmaspende). Ähnlich wie bei einer Blutspende wird dabei Blutplasma entnommen, in dem Antikörper gegen Corona vorhanden sind. Die Spender „geben quasi Antikörper an andere Patienten ab“. Die Abwehrstärke der Spender gegen das Virus wird dadurch nicht geschwächt. „Der Landkreis Peine unterstützt diesen Aufruf ausdrücklich und wird allen auf dem Kreisgebiet gesundeten Corona-Patienten ein entsprechendes Informationsschreiben zukommen lassen“, erklärt Kreissprecher Fabian Laaß. Plasmaspenden werden von der MHH vergütet, das heißt, Spender erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Nähere Informationen gibt es beim MHH-Blutspendedienst per E-Mail an RKP-Spende@MH-Hannover.de oder telefonisch unter (0800) 5325325.

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