Corona in Peine: Alle Fakten auf einen Blick

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Mehr als zehn Millionen Deutsche gegen Corona geimpft

Mehr als zehn Millionen Deutsche gegen Corona geimpft

Mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland sind mittlerweile mindestens einmal gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft worden. Das entspricht einer Rate von mehr als zwölf Prozent.

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Peine.  Der Stand in Peine am Sonntag, 9. Mai: Am Samstag wurden  30 Neuinfektionen registriert, am Sonntag keine. Der Inzidenzwert liegt bei 120.

Am Samstag ist der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen in der Zeitspanne je 100.000 Einwohner) für den Landkreis Peine mit 117,2 festgestellt worden. Am Sonntag meldete das Robert-Koch-Institut einen Rückgang auf 102,4. Dabei handele es sich aber um einen Fehler, korrigierte der Landkreis Peine sogleich. Das Institut habe die vom Landkreis am Samstag gemeldeten 30 neuen Fälle nicht berücksichtigt, erklärt Fabian Laaß, Pressespecher des Landkreises. Er geht von einer Inzidenz um 120 aus.

Peine bleibt Hochinzidenzgebiet – Ausgangssperre gilt

Mit diesem Stand über 100 bleibt der Landkreis Peine aber Hochinzidenzgebiet. Damit bewegt sich das Infektionsgeschehen im Kreis Peine über den Grenzwerten, die in der Corona-Notbremse des Bundes festgelegt wurden.

Auch weiterhin gilt im Landkreis Peine eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr morgens. In der Zeit von 22 bis 24 Uhr sind Spaziergänge, Radfahren oder Joggen erlaubt, aber nur alleine. Ausgenommen sind Arbeitswege und dringende Notfälle.

Grundschulen haben sich teilweise geöffnet

Seit Donnerstag sind kreisweit die Grundschulen auch mit den Jahrgängen eins bis drei im Wechselunterricht (Szenario B) – das heißt halbierte Klassen: je zur Hälfte im Präsenzunterricht und im Home-Schooling. Der Grund: Die Inzidenz im Kreisgebiet ist zuletzt unter 165 geblieben. Bislang waren die Schulen dagegen (fast komplett) geschlossen, die Schüler also größtenteils im Home-Schooling (Distanzlernen/Szenario C). Ausgenommen waren nur die Abschlussklassen (vierte, zehnte und 13. Klassen sowie BBS-Abschlussklassen) und die Astrid-Lindgren-Schule in Groß Ilsede (Förderschule für geistige Entwicklung): Sie waren und bleiben im Wechselunterricht.

Die aktuellen Corona-Fallzahlen im Landkreis Peine

Stand Sonntag, 9. Mai:
Maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz (laut Landkreis): 120 (Vortag 117,2).

Anzahl der positiv getesteten Personen seit Ausbruch der Pandemie: 5218 (Vortag 5218).

Davon Verstorbene laut Landkreis-Statistik: 99 (plus 0 zum Vortag).

Davon derzeit aktive Infektionen: 354 (Vortag 355 ).

In häuslicher Quarantäne: 584 (Anordnungen gesamt seit Ausbruch: 14.529).

Das Impfzentrum in Peine hat am Freitag 996 Impfungen vorgenommen: 750 Erstimpfungen und 46 Zweitimpfungen. Am Samstag waren es 680 Impfungen, 215 Erstimpfungen und 465 Zweitimpfungen.

Schnelltest-Stationen im Landkreis Peine - eine Auswahl

Diese Stationen nennt der Landkreis:

Ein Schnelltestzentrum befindet sich im Gebäude der Peiner Festsäle, Friedrich-Ebert-Platz 12, in Peine und ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 16:30 Uhr); samstags von 9 bis 12 Uhr. Jeder Bürger des Landkreises Peine ab 18 Jahren kann sich einmal in der Woche kostenfrei auf das Virus testen zu lassen.

Wichtig: Personalausweis mitbringen! Die Schnelltests können auch von unter 18-jährigen wahrgenommen werden (Voraussetzung: schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten oder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten).

Das Ergebnis des Antigen-Schnelltests liegt 15 Minuten nach dem entnommenen Nasen- oder Rachenabstrich vor. Ist das Testergebnis negativ, wird ein schriftlicher Nachweis ausgestellt, der 12 Stunden gültig ist. Ist das Testergebnis positiv, nimmt ein Arzt sofort einen PCR-Test vor. Dieses Ergebnis liegt frühestens nach einem Tag vor.

Solschen: Ein Schnelltestzentrum befindet sich in der Gaststätte „Zur Kastanie“ in 31241 Ilsede-Solschen, Hauptstraße 1.

Klein Ilsede: Ein Schnelltestzentrum befindet sich in der Mehrzweckhalle in 31241 Ilsede-Klein Ilsede, Breite Straße 60.

Hohenhameln: Ein Schnelltestzentrum befindet sich im Dorfgemeinschaftshaus in 31249 Hohenhameln, Clauener Straße 1 A.

Ohlum: Ein Schnelltestzentrum befindet sich im Feuerwehrhaus in 31249 Hohenhameln-Ohlum, Westring 5b.

Stederdorf: Ein Schnelltestzentrum befindet sich im „Hotel und Restaurant Schönau“ in 31228 Peine - Stederdorf, Peiner Straße 17.

Schwicheldt: Ein Schnelltestzentrum befindet sich im „Café Schwicheldt-Mitte“ in 31226 Peine - Schwicheldt, Niedersachsenstraße 19.

Lengede: Ein Schnelltestzentrum befindet sich in der „Löwen-Fitness“, Erzring 5, 38268 Lengede.

Vechelde: Ein Schnelltestzentrum befindet sich im Fitnessstudio „VAN DE BEEK“ in 38159 Vechelde, Peiner Straße 27.

Edemissen: Ein Schnelltestzentrum befindet sich in der IGS Edemissen (Seiteneingang), Buchenkamp 2, 31234 Edemissen. Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag 13 bis 18:00 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr.

Schnelltest-Drive-In auf dem Peiner Schützenplatz

Am 10. April eröffnete auf dem Schützenplatz in Peine ein Schnelltest-Drive-In. Bürger können dort mit dem Auto, auch mit dem Motorrad oder einem Fahrrad vorfahren. Die Teststation wird von einer Braunschweiger Veranstaltungsagentur in Abstimmung mit den Peiner Behörden betrieben. Termine werden im Vorfeld online gebucht. Wie der Schnelltest-Drive-In funktioniert, lesen Sie hier.

Britische Mutante hat sich in Peine festgesetzt

Die extreme Infektionslage wird nach einer Analyse des Corona-Krisenstabes auf ein „diffuses Ausbruchsgeschehen im gesamten Kreis“ zurückgeführt. Insbesondere durch die Virusmutation B.1.1.7 (Britische Variante), die sich mit einer höheren Geschwindigkeit verbreitet. Laut Krisenstabsleiter Henning Heiß hat sich diese Mutation in Peine mittlerweile förmlich festgesetzt und bestimmt rund 90 Prozent des Infektionsgeschehens.

Selbsttest-Kits für sozial schwächere Familien

Der Landkreis Peine stattet Familien, die sich in der Grundsicherung nach dem Sozialhilfegesetz oder im Arbeitslosengeld II-Bezug befinden, einmalig mit Corona-Selbsttest-Kits aus. Landrat Franz Einhaus erläuterte die Absicht, die damit verbunden ist: „Wir wollen die Anzahl der Schnelltests in unserem Landkreis sukzessive erhöhen. Dabei ist es uns wichtig, dass wir sozial schwächere Familien nicht aus dem Blick verlieren.“

Die Peiner „Impfaffäre“

Unterdessen ist in der Peiner „Impfaffäre“ um vorzeitige Corona-Impfungen von Landrat Franz und Erster Kreisrat Henning Heiß sowie Klinikumsgeschäftsführer Wolfgang Jitschin eine erste Entscheidung gefallen. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat das Verfahren gegen die Kreisspitzen mangels Anfangsverdacht eingestellt. Es lagen acht Anzeigen mit dem Vorwurf der Vorteilsnahme vor. Das Ergebnis der Prüfung durch das Landesinnenministerium im Rahmen der Kommunalaufsicht indes steht weiter aus.

Klinikum Peine sucht Pflegekräfte für Corona-Patienten

Das Klinikum Peine hat stetig Bedarf an Pflegepersonal zur Betreuung bestätigter Corona-Fälle sowie Verdachtsfälle. Kreissprecher Fabian Laaß: „Wir suchen Menschen mit einer Pflege- oder Medizinausbildung oder ähnlicher Eignung, etwa Medizinstudenten oder Sanitäter. Diese können befristet eingestellt werden.“ Auskunft: (05171) 93-1201.

Kein Schnelltest mit Corona-Symptomen

Zuletzt haben offenbar mehrere Personen mit Corona-Symptomen das Schnelltestzentrum in den Peiner Festsälen, Friedrich-Ebert-Platz, aufgesucht. Der Krisenstab weist deshalb auf das richtige Vorgehen hin: „Jeder, der bei sich Corona-Symptome feststellt, sollte seinen Hausarzt kontaktieren, um sich dort mittels PCR-Test abstreichen zu lassen.“ Im Schnelltestzentrum werden ab sofort nur noch symptomfreie Personen angenommen.

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Generelles Besuchsverbot im Klinikum Peine

Schon Ende Oktober vorigen Jahres hat das Klinikum Peine ein generelles Besuchsverbot erlassen. Eine Ausnahme vom generellen Besuchsverbot gilt ausschließlich für Besuche von palliativmedizinisch betreuten Patientinnen und Patienten, Menschen im Sterbeprozess sowie in der Sterbebegleitung. Hier sind Besuche nach vorheriger Rücksprache mit dem behandelnden Arzt weiterhin möglich.

An folgenden Örtlichkeiten im Landkreis Peine müssen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden: in der gesamten Fußgängerzone der Peiner Innenstadt (gekennzeichnet durch die Verkehrszeichen „Beginn/Ende der Fußgängerzone“) in der Zeit von 10 bis 19 Uhr; auf dem Gelände des Peiner Bahnhofs und dem Gelände des Peiner Busbahnhofs (gilt für Reisende mit Bus und Bahn und auch für Personen, die diese Bereiche lediglich passieren) in der Zeit zwischen 6 und 19 Uhr); auf dem Gelände der jeweiligen Wochenmärkte während der Marktöffnungszeiten (gilt auch für Passanten ohne Kaufabsichten, die das Marktgelände lediglich passieren).

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- und Kundenverkehrs zugänglich sind, wird ausgeweitet: Wer bei Ausübung einer beruflichen Tätigkeit in geschlossenen Räumen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu einer anderen Person nicht oder nicht durchgehend einhalten kann, ist zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet. Diese Pflicht gilt insbesondere für Verkehrswege, Flure, Treppen und Treppenhäuser, Wartebereiche, Gemeinschafts- und Sozialräume, Toiletten und vergleichbare Räumlichkeiten.

Bürgertelefon für Corona-Fragen

Das Bürgertelefon für Corona-Fragen der Peiner Landkreisverwaltung ist unter einer zentralen Nummer zu erreichen: (05171) 401-9000. Die Erreichbarkeit in der Woche und am Wochenende: Montag bis Freitag von 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr. Sonntags ist das Telefon nicht besetzt.

Corona-Testzentrum in Peine ist montags bis freitags geöffnet

Das Corona-Testzentrum des Kreis-Gesundheitsamtes im Unternehmenspark II der Stadt Peine an der Woltorfer Straße 77 h (Halle H) hat vormittags geöffnet. Eine Terminvereinbarung über das Gesundheitsamt Peine ist zwingend erforderlich: (05171) 401-7051.

Im Testzentrum werden in erster Linie Abstriche bei Personen genommen, die als Kontaktpersonen zu Covid-Erkrankten Symptome entwickeln. Bei Personen mit einem positiven Schnelltest-Ergebnis, wird der Befund nach entsprechender Terminvereinbarung über das Gesundheitsamt durch eine PCR-Testung überprüft.

Für alle symptomatischen Patienten sind die Hausärzte zuständig. Sie entscheiden bei wem eine Abstrich-Untersuchung empfehlenswert ist und führen diese in der Regel auch selber durch oder kooperieren mit einer anderen Praxis.

Der Landkreis macht darauf aufmerksam, dass niemand das Corona-Testzentrum ohne Termin aufsuchen sollte. Potenziell erkrankte Bürger müssen sich zunächst telefonisch an ihren jeweiligen Hausarzt wenden. Der Arzt entscheidet dann, ob der Betroffene an das Testzentrum überwiesen wird. Außerhalb der Praxiszeiten der Hausärzte wenden sich Bürger an den Kassenärztlichen Notdienst im Klinikum Peine unter der Telefonnummer: 116 117.

Corona – Hier gibt es weitere Hilfe und spezielle Beratung

Beratung für Heimleitungen: Senioren- und Pflegestützpunkt in Peine, Altenhilfeplanerin Anke Bode, (05171) 401- 9106, E-Mail-Adresse: a.bode@landkreis-peine.de

Hinweise für Senioren und Pflegende: telefonische Beratung des Senioren- und Pflegestützpunktes unter (05171) 401-9100, Montag 8.30-16 Uhr, Mittwoch 8.30-12 Uhr, Donnerstag 8.30-18 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Hilfe für Menschen in Krisen und Angehörige und Freunde: Krisenhilfe Peine, (05171) 401-8899, Freitag 15-21 Uhr, Samstag, Sonntag und feiertags 13-21 Uhr.

Beratung bei Verdacht der Kindeswohlgefährdung: Erstkontaktstelle Jugendamt, (05171) 401-2345, Montag und Dienstag 8.30-12.30 Uhr, Donnerstag 13 -17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr; außerhalb der Sprechzeiten über die Polizei Peine erreichbar; www.landkreis-peine.de/Soziales-Bildung/Kinder-Jugend-und-Familie

Erziehungs-, Jugendberatung, Beratung für getrennte Familien: Beratungsstelle des Landkreises Peine für Eltern, Kinder und Jugendliche: (05171) 401-2333, Montag bis Freitag 9-12 Uhr, Montag bis Donnerstag 13-16 Uhr; per Mail: erziehungsberatung@landkreis-peine.de

Beratung für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis 6 Jahren: Fachstelle Frühe Hilfen des Landkreises, (05171) 401-2242, Montag bis Freitag 9-12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag 13-16 Uhr.

Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen: Sozialer Dienst des Gesundheitsamtes des Kreises, (05171) 401-7103, Montag und Dienstag 8.30- bis 15 Uhr, Donnerstag 8:30 bis 17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr; Sozialpsychiatrischer Dienst des Kreis-Gesundheitsamts: (05171) 401-7103, Montag und Dienstag 8.30-15 Uhr, Donnerstag 8.30-17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Hilfen der öffentlichen Hand für Erwachsene und Familien: Kreis-Sozialamt, (05171) 401-2121, Montag 8.30-12:30 Uhr, Dienstag ebenso und 14-16 Uhr, Donnerstag ebenso und 14-17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Beratung für Unternehmen und Selbstständige: Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft (Wito), (05172) 9492600, (0151) 11453907, Montag bis Freitag 9-18.

Ideen für Familien: Spiel-Ideen vom Lokalen Bündnis für Familien, (05171) 401-30061oder -62.

Peiner Hotline für die freiwillige Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App (Download im App-Store und Play-Store) soll bei der Feststellung von Kontakten zu infizierten Personen helfen. In Peine werben Landrat Franz Einhaus und die Gemeinde-Bürgermeister für die App: „Je mehr Menschen in unserem Kreis die Warn-App nutzen, desto besser wirkt sie.“ Die Nutzung ist freiwillig. Wer über seine Corona-Warn-App benachrichtigt wird, dass er Kontakt zu einem positiv Getesteten hatte, kann die Hotline des Gesundheitsamt des Landkreises Peine anwählen: (05171) 401-7020.

Technische Fragen: Hotline der Corona-Warn-App (kostenlos): (0800) 7540001.

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