Corona in Peine: Alle Fakten auf einen Blick

Peine.  Der Stand in Peine am Donnerstag, 25. Februar: Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 108,3. Die Zahl der Corona-Todesfälle beträgt 84.

Lesedauer: 7 Minuten
Corona-Selbsttests vom Discounter - erste Zulassungen in Deutschland

In Deutschland soll es bereits in wenigen Tagen Corona-Schnelltests zur Eigenanwendung geben. Das zuständige Bundesinstitut erteilte Sonderzulassungen für drei Produkte zum Abstrich in der Nase. Die Selbsttests sollen unter anderem bei Discountern erhältlich sein.

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Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Peine bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Das Landesgesundheitsamt stellte für Donnerstag den Wert der Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen in der Zeitspanne je 100.000 Einwohner) mit 108,3 fest – der fünfhöchste Wert aller 45 Landkreise und Städte in Niedersachsen (Landesdurchschnitt: 67,0). Höhere Werte als als Peine haben Salzgitter, die Region Hannover, die Wesermarsch und Cloppenburg.

Kreissprecher Fabian Laaß meldete am Donnerstagabend 17 Neuinfektionen in der Peiner Bevölkerung innerhalb eines Tages, davon ein Fall in einem Alten- und Pflegeheim und fünf Fälle der britischen Variante. Die Gesamtanzahl seit Ausbruch der Pandemie steigt damit auf 3143. Aktiv sind den Angaben zufolge derzeit 484 Fälle. Bisher sind 84 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen.

Im Peiner Testzentrum wurden am Donnerstag 121 Abstriche entnommen, die Ergebnisse stehen noch aus. Für 591 Peiner ist derzeit häusliche Quarantäne angeordnet

Die Fallzahlen im Landkreis Peine

Stand Donnerstag, 25. Februar:
Maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenz (Niedersächsisches Gesundheitsministerium): 108,3 (Vortag: 112,0).
Anzahl der positiv getesteten Personen im Peiner Land seit Ausbruch der Pandemie: 3143.
Davon Genesene: 2575.
Davon Verstorbene laut Landkreis-Statistik: 84 (+0).
Davon derzeit aktive/akute Fälle: 484.

Klinikum Peine sucht Pflegekräfte für Corona-Patienten

Das Klinikum Peine hat weiter Bedarf an Pflegepersonal zur Betreuung bestätigter Corona-Fälle sowie Verdachtsfälle. Laaß: „Wir suchen Menschen mit einer Pflege- oder Medizinausbildung oder ähnlicher Eignung, etwa Medizinstudenten oder Sanitäter. Diese können befristet eingestellt werden.“ Auskunft: (05171) 93-1201.

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Generelles Besuchsverbot im Klinikum Peine

Ende Oktober vorigen Jahres hat das Klinikum Peine ein generelles Besuchsverbot erlassen. Patienten können daher derzeit keine Besuche mehr empfangen. Eine Ausnahme vom generellen Besuchsverbot gilt ausschließlich für Besuche von palliativmedizinisch betreuten Patientinnen und Patienten, Menschen im Sterbeprozess sowie in der Sterbebegleitung. Hier sind Besuche nach vorheriger Rücksprache mit dem behandelnden Arzt weiterhin möglich.

An folgenden Örtlichkeiten im Landkreis Peine müssen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden: in der gesamten Fußgängerzone der Peiner Innenstadt (gekennzeichnet durch die Verkehrszeichen „Beginn/Ende der Fußgängerzone“) in der Zeit von 10 bis 19 Uhr; auf dem Gelände des Peiner Bahnhofs und dem Gelände des Peiner Busbahnhofs (gilt für Reisende mit Bus und Bahn und auch für Personen, die diese Bereiche lediglich passieren) in der Zeit zwischen 6 und 19 Uhr); auf dem Gelände der jeweiligen Wochenmärkte während der Marktöffnungszeiten (gilt auch für Passanten ohne Kaufabsichten, die das Marktgelände lediglich passieren).

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- und Kundenverkehrs zugänglich sind, wird ausgeweitet: Wer bei Ausübung einer beruflichen Tätigkeit in geschlossenen Räumen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu einer anderen Person nicht oder nicht durchgehend einhalten kann, ist zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet. Diese Pflicht gilt insbesondere für Verkehrswege, Flure, Treppen und Treppenhäuser, Wartebereiche, Gemeinschafts- und Sozialräume, Toiletten und vergleichbare Räumlichkeiten.

Bürgertelefon für Corona-Fragen

Das Bürgertelefon für Corona-Fragen der Peiner Landkreisverwaltung ist unter einer zentralen Nummer zu erreichen: (05171) 401-9000. Die Erreichbarkeit in der Woche und am Wochenende: Montag bis Freitag von 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr; sonntags ist das Telefon nicht mehr besetzt.

Corona-Testzentrum in Peine ist montags bis freitags geöffnet

Das Corona-Testzentrum des Kreis-Gesundheitsamtes im Unternehmenspark II der Stadt Peine an der woltorfer Straße hat montags bis freitags jeweils von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Termine für Tests sind unter der Telefonnummer (05171) 401-7051 zu vereinbaren. Der Landkreis macht darauf aufmerksam, dass niemand das Corona-Testzentrum ohne Termin aufsuchen sollte. Potenziell erkrankte Bürger müssen sich zunächst telefonisch an ihren jeweiligen Hausarzt wenden. Der Arzt entscheidet dann, ob der Betroffene an das Testzentrum überwiesen wird. Außerhalb der Praxiszeiten der Hausärzte wenden sich Bürger an den Kassenärztlichen Notdienst im Klinikum Peine unter der Telefonnummer: 116 117.

Corona – Hier gibt es weitere Hilfe und spezielle Beratung

Beratung für Heimleitungen: Senioren- und Pflegestützpunkt in Peine, Altenhilfeplanerin Anke Bode, (05171) 401- 9106, E-Mail-Adresse: a.bode@landkreis-peine.de

Hinweise für Senioren und Pflegende: telefonische Beratung des Senioren- und Pflegestützpunktes unter (05171) 401-9100, Montag 8.30-16 Uhr, Mittwoch 8.30-12 Uhr, Donnerstag 8.30-18 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Hilfe für Menschen in Krisen und Angehörige und Freunde: Krisenhilfe Peine, (05171) 401-8899, Freitag 15-21 Uhr, Samstag, Sonntag und feiertags 13-21 Uhr.

Beratung bei Verdacht der Kindeswohlgefährdung: Erstkontaktstelle Jugendamt, (05171) 401-2345, Montag und Dienstag 8.30-12.30 Uhr, Donnerstag 13 -17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr; außerhalb der Sprechzeiten über die Polizei Peine erreichbar; www.landkreis-peine.de/Soziales-Bildung/Kinder-Jugend-und-Familie

Erziehungs-, Jugendberatung, Beratung für getrennte Familien: Beratungsstelle des Landkreises Peine für Eltern, Kinder und Jugendliche: (05171) 401-2333, Montag bis Freitag 9-12 Uhr, Montag bis Donnerstag 13-16 Uhr; per Mail: erziehungsberatung@landkreis-peine.de

Beratung für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis 6 Jahren: Fachstelle Frühe Hilfen des Landkreises, (05171) 401-2242, Montag bis Freitag 9-12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag 13-16 Uhr.

Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen: Sozialer Dienst des Gesundheitsamtes des Kreises, (05171) 401-7103, Montag und Dienstag 8.30- bis 15 Uhr, Donnerstag 8:30 bis 17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr; Sozialpsychiatrischer Dienst des Kreis-Gesundheitsamts: (05171) 401-7103, Montag und Dienstag 8.30-15 Uhr, Donnerstag 8.30-17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Hilfen der öffentlichen Hand für Erwachsene und Familien: Kreis-Sozialamt, (05171) 401-2121, Montag 8.30-12:30 Uhr, Dienstag ebenso und 14-16 Uhr, Donnerstag ebenso und 14-17 Uhr, Freitag 8.30-12 Uhr.

Beratung für Unternehmen und Selbstständige: Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft (Wito), (05172) 9492600, (0151) 11453907, Montag bis Freitag 9-18.

Ideen für Familien: Spiel-Ideen vom Lokalen Bündnis für Familien, (05171) 401-30061oder -62.

Peiner Hotline für die freiwillige Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App (Download im App-Store und Play-Store) soll bei der Feststellung von Kontakten zu infizierten Personen helfen. In Peine werben Landrat Franz Einhaus und die Gemeinde-Bürgermeister für die App: „Je mehr Menschen in unserem Kreis die Warn-App nutzen, desto besser wirkt sie.“ Die Nutzung ist freiwillig. Wer über seine Corona-Warn-App benachrichtigt wird, dass er Kontakt zu einem positiv Getesteten hatte, kann die Hotline des Gesundheitsamt des Landkreises Peine anwählen: (05171) 401-7020.

Technische Fragen: Hotline der Corona-Warn-App (kostenlos): (0800) 7540001.

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