Pandemie

Corona in Deutschland: Aktuelle RKI-Zahlen im Überblick

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Die wichtigsten Infos rund um die Grippe

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Berlin.  Das Robert Koch-Institut (RKI) informiert täglich über die neuen Corona-Zahlen zur Pandemie in Deutschland. Alle Daten im Überblick.

  • Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut RKI auch am Dienstag weiter angestiegen
  • Die Neuinfektionen stiegen ebenfalls im Vergleich zur Vorwoche an
  • Jeden Tag meldet das RKI aktuelle Daten zu Corona-Neuinfektionen, Inzidenz, Hospitalisierung und R-Wert

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet täglich die aktuellen Corona-Fallzahlen für Deutschland. Die Gesundheitsämter haben dem RKI bis Dienstagmorgen 6771 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4971 Neuinfektionen gelegen. Innerhalb eines Tages wurden 88 Todesfälle registriert - genau so viele wie vor einer Woche.

So hoch ist die Hospitalisierungsrate

Bisher war die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen der zentrale Wert, um die Pandemie-Lage zu bewerten und Einschränkungen einzuführen. Nun rückt die Belastung der Kliniken stärker in den Fokus – und damit die sogenannte Hospitalisierungsrate.

Das RKI erfasst in seinem Lagebericht neben der Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen und anderen Werten auch die Zahl der Menschen, die wegen einer Covid-19-Erkrankung in eine Klinik kommen. Diese Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen bildet die übermittelten Fälle über eine Woche pro 100.000 Einwohner ab. Der Lagebericht erscheint von Montag bis Freitag, meistens am frühen Nachmittag. Am Wochenende veröffentlicht das RKI keinen Lagebericht mehr.

  • Die Hospitalisierungsrate lag laut RKI am Montag bei 2,13
  • Am Montag hatte der Wert bei 1,92 gelegen
  • Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5

Die Berechnung der Hospitalisierungs-Inzidenz erfolgt nach RKI-Angaben auf Basis des Meldedatums an das lokale Gesundheitsamt. Die Hospitalisierung soll sämtliche Klinik-Einweisungen von Covid-19-Patienten abbilden – und nicht nur die Belegung der Intensivstationen. Denn viele Coronakranke kommen, zumindest zunächst, auf normale Stationen. Wenn ein Patient oder eine Patientin wegen einer anderen Erkrankung oder für einen Eingriff in die Klinik kommt und positiv auf Sars-CoV-2 getestet wird, soll dies dagegen nicht mit gemeldet werden.

Corona-Fallzahlen des RKI: Sieben-Tage-Inzidenz

  • Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstag bundesweit bei 75,1
  • Am Montag hatte das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz mit 74,4 angegeben
  • Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 65,8 - vor einem Monat bei 70,5

Die Inzidenz der Neuinfektionen war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse.

Interaktive Grafik: Wie tödlich das Coronavirus wirklich ist

Corona-Fallzahlen des RKI – ein Überblick

Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich in Deutschland laut RKI insgesamt 4.384.616 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Bislang haben die Behörden 94.716Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Die Zahl der Genesenen schätzt das RKI auf 4.164.600 Personen.

R-Wert: Was der wert ist und wie hoch er ist

Die Reproduktionszahl oder R-Wert gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person durchschnittlich ansteckt. Liegt der R-Wert beispielsweise über eins, steckt ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen an. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen langfristig.

Datum 19. Oktober 18. Oktober 15. Oktober
7-Tage-R-Wert 1,00 1,03 1,06

Das RKI meldet den aktuellen R-Wert seit Juli nur noch montags bis freitags im aktuellen Situationsbericht. Seit dem 17. Juli wird zudem nur noch der 7-Tage-R-Wert veröffentlicht, der 4-Tage-R-Wert entfällt. Der 7-Tage-R-Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Er bildet das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen ab.

Hintergrund: So wird die Reproduktionszahl berechnet

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