Coronavirus: Menschen in Wuhan singen gegen Isolation

Berlin.  Wegen der Coronavirus-Epedemie steht die Millionenstadt Wuhan unter Quarantäne. Die Menschen dort finden ihre eigenen Mittel dagegen.

Lufthansa stellt China-Flüge ein

Die Lufthansa setzt angesichts der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus ihre Flüge von und nach China aus. Die Entscheidung gilt bis zum 9. Februar und betrifft auch alle Flüge der Swiss und Austrian Airlines, wie der Konzern erklärte.

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Seit einer Woche steht die chinesische Stadt Wuhan unter Quarantäne: So soll die weitere Ausbreitung des Coronavirus’ verhindert oder zumindest eingeschränkt werden.

Betroffene schildern das Leben in der Acht-Millionen-Stadt als sehr bedrückend – niemand kann Wuhan verlassen, die Straßen sind wie ausgestorben.

Coronavirus: Wuhan singt gegen die Quarantäne an

In Wuhan sind bislang die meisten Fälle aufgetreten, die meisten Toten zu beklagen. Experten nehmen an, dass auf einem Fischmarkt das neuartige Virus zum ersten Mal von einem Tier auf einen Menschen übertragen wurde.

In der Hauptstadt der Provinz Hubei halten sich also mehrere Millionen Menschen hauptsächlich in ihren Wohnungen auf. Eine gespenstische Situation, die die Einwohner mit verschiedenen Mitteln zu durchbrechen versuchen.

Eine Aktion bekommt in den sozialen Medien viel Aufmerksamkeit: Die Menschen in Wuhan treten abends um acht auf ihre Balkone der Wohnhochhäuser und singen die Nationalhymne – oder rufen aufmunternde Botschaften in die Dunkelheit.

Während manche schreiben, dass die Bürgerinnen und Bürger nach „Wuhan, mehr Öl“ riefen, erklären andere, dass der Ausruf vielmehr „Komm schon, Wuhan“ heißt. Andere rufen „Wuhan, bleib stark“.

Besonders aber das Singen von den Balkonen beeindruckt viele Nutzer auf Twitter.

Die Lungenkrankheit, die sich durch das Coronavirus seit einigen Wochen ausbreitet, hält die Welt in Atem. Was man über die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit wissen muss, lesen Sie hier. Viele Menschen fragen sich, wie vie ein Mundschutz gegen eine Infektion ausrichten kann. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnt vor Panikmachen durch Fake-Videos zum Coronavirus. (fmg)

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