Forscher arbeiten an Impfstoff gegen Katzenallergie

Berlin.  Für Menschen mit Katzenallergie ist es kaum möglich, eine Hauskatze zu halten. In wenigen Jahren schon könnte ein Impfstoff helfen.

Eine kleine Hauskatze auf einer Couch. Für Allergiker können die Haare von Hauskatzen zur Last werden. Forscher arbeiten nun an einem Impfstoff gegen die allergischen Reaktionen.

Eine kleine Hauskatze auf einer Couch. Für Allergiker können die Haare von Hauskatzen zur Last werden. Forscher arbeiten nun an einem Impfstoff gegen die allergischen Reaktionen.

Foto: imago stock&people

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren auf der Welt. Allerdings bleibt auch so manche Tierliebe auf der Strecke, wenn das Kuscheln, Spielen und Streicheln regelmäßig mit Niesanfällen und Atemnot endet. In vielen Fällen ist eine Allergie der Grund, warum Tierfreunde ihre Hauskatzen wieder abgeben – oder erst gar nicht welche anschaffen. Nun allerdings können Menschen mit Katzenallergie hoffen – und vielleicht schon in wenigen Jahren aufatmen, auch mit Katze im Haus.

Wissenschaftler aus der Schweiz sollen laut übereinstimmenden Medienberichten an einem Mittel arbeiten, dass gegen Katzenallergie hilft. Ein Impfstoff, der auf ein Protein einwirkt, das in abgestorbenen Hautschuppen und im Fell von Katzen zu finden ist und das beim Menschen für die allergischen Reaktionen verantwortlich ist.

Impfstoff für Katzen soll menschlichen Allergikern helfen

Eine weitere gute Nachricht für Allergiker ist: Sie selbst müssten sich den Impfstoff gar nicht verabreichen lassen, sondern ihre Katze. So berichtet es unter anderem die „Daily Mail“. Der Wirkstoff, der im Universitätsklinikum Zürich entwickelt wurde, soll bei Tests nun zu einer signifikanten Verringerung des Proteins „Fel-d1“ geführt haben – bei allen Katzen, denen der Wirkstoff verabreicht wurde. Die optimistische Prognose: Die Symptome bei Menschen mit Katzenallergie würden dadurch auf ein Minimum reduziert werden können.

Laut Berichten müssen sich Betroffene allerdings noch ein wenig gedulden. Der Wirkstoff, der bislang „HypoCat“ genannt wird, soll frühestens in drei Jahren reif für den Markt sein.

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(ba)

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