Navi-Irrfahrt: Italiener will nach Rom und landet in NRW

Berlin  Ein Mann will nach Rom fahren, sein Navigationssystem bringt ihn jedoch nach Deutschland. Er steigt aus, sein Auto rollt weiter.

Auf sein Navigationssystem sollte man sich nicht blind verlassen: Ein Fahrer landete am Freitagmorgen in Deutschland statt in Italien.

Auf sein Navigationssystem sollte man sich nicht blind verlassen: Ein Fahrer landete am Freitagmorgen in Deutschland statt in Italien.

Foto: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

Eigentlich wollte er einen Ausflug in die ewige Stadt in Italien machen – sein Auto führte ihn jedoch nach Rom in Nordrhein-Westfalen.

Ein Italiener hatte sich vorgenommen mit seinem Auto von seinem Wohnort in Newcastle nach Rom zu fahren. Er gab das Ziel in sein Navigationssystem ein, startete den Jaguar und fuhr los. Das teilte die Polizei des Oberbergischen Kreises am Sonntag mit.

„Der Mann ist ein Pilger“, sagt Polizeisprecherin Monika Treutler im Gespräch mit der „Rheinischen Post“. „Er war auf dem Weg nach Rom, wo er den Papst besuchen wollte.“

Das Auto rollt ohne Fahrer weiter

Als das Navi dann Stunden später angab, er habe sein Ziel erreicht, war die Verwirrung des 81-Jährigen groß. Die Umgebung sah so gar nicht nach Italien aus.

Er hatte bei der Zieleingabe wohl einige Details übersehen und war statt in der italienische Hauptstadt im oberbergischen Rom gelandet.

Als der Mann am Freitagmorgen ausstieg, war er wohl so irritiert, dass er vergaß, sein Auto gegen wegrollen zu sichern. Das Auto begann die abschüssige Straße hinunter zu rollen.

Der Fahrer will das Auto stoppen und stürzt

Der Italiener versuchte den Wagen zu stoppen, wurde von der geöffneten Fahrertür erfasst und stürzte. Sein Auto wurde vor dem Ortsschild „Rom“ gestoppt.

Der verletzte Fahrer wurde von einem Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Das Auto wurde abgeschleppt. (msb)

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