Polizei Niedersachsen

Tödlicher Unfall beim Radfahren – 39-Jähriger starb nach Sturz

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Im Kreis Stade hat es am Wochenende einen tödlichen Fahrradunfall gegeben (Symbolfoto).

Im Kreis Stade hat es am Wochenende einen tödlichen Fahrradunfall gegeben (Symbolfoto).

Foto: Sina Schuldt / dpa

Stade.  Das Unglück ereignete sich im Kreis Stade. Im Kreis Wesermarsch gab es einen Dachstuhlbrand. In Osnabrück wurde eine Hotelmitarbeiterin vergewaltigt.

Ein 39 Jahre alter Radfahrer ist nach einem Sturz im Landkreis Stade gestorben. Am Samstagmorgen gegen 5.30 Uhr wurde der Polizei ein gestürzter Mann auf der Landesstraße 111 in Hörne-Ost bei Balje gemeldet.

Er lag ohnmächtig auf dem Radweg, wie die Polizei mitteilte. Ein Ersthelfer leistete bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe. Trotz der Reanimationsversuche kam der 39-Jährige aus Oederquart noch an der Unfallstelle ums Leben.

Osnabrück: Hotelmitarbeiterin vergewaltigt – Polizei fahndet nach Täter

Nach der Vergewaltigung einer Hotelmitarbeiterin in Osnabrück fahndet die Polizei nach dem Täter. Der Unbekannte habe am frühen Morgen des vergangenen Freitags das Hotel in der Osnabrücker Innenstadt betreten und nach einem Zimmer gefragt, sagte am Montag ein Sprecher der Polizei. Dann habe der 1,80 Meter große Mann im Alter von 20 bis 25 Jahren die 23-Jährige im Rezeptionsbereich vergewaltigt und sei anschließend in unbekannter Richtung geflohen. Er habe Deutsch mit Akzent gesprochen und eine kräftige, trainierte Statur mit Bauchansatz gehabt. Ein schwarz-weißes Löwenkopf-Tattoo sei auf seiner Brust gewesen.

Hoher Schaden und ein Leichtverletzter nach Brand in Nordenham

Der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Nordenham (Landkreis Wesermarsch) ist komplett ausgebrannt. Ersten Schätzungen zufolge sei ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro entstanden, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Ein 39-jähriger Bewohner habe eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Die Ursache des Brandes vom Montagabend blieb zunächst unklar.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe das Dach bereits lichterloh gebrannt. Nach Angaben der Sprecherin hatten die sieben Bewohner des Hauses bereits eigenständig das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr habe die Flammen zügig gelöscht und mehrere Stunden Nachlöscharbeiten geleistet. Wegen der starken Rauchentwicklung und möglicher Einsturzgefahr sei das Haus derzeit nicht bewohnbar. Ein Nachbarhaus war vorsorglich ebenfalls evakuiert worden.

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Oldenburg: Schuss eines Jägers prallt ab und beschädigt Wohnwagen

Ein fehlgeleiteter Schuss eines Jägers hat in Tange in der Gemeinde Apen im Landkreis Ammerland einen Wohnwagen beschädigt. Der Mann habe am Samstag mehrere Probeschüsse von einem Hochsitz auf eine Zielscheibe abgegeben, berichtete die Polizei am Dienstag. Die Zielscheibe war auf einen Pappkarton auf einer Grasfläche aufgeklebt. Eines der Geschosse wurde – vermutlich durch einen auf dem Boden liegenden Stein – abgeleitet. Es schlug in dem Wohnwagen ein, der etwa 500 Meter entfernt an einem Teich stand. Im Wohnwagen befanden sich keine Menschen. Am Teich hielten sich sechs Erwachsene und drei Kinder auf, die unverletzt blieben.

Frau verliert Kontrolle über Auto – Sohn verhindert Auffahrunfall

Nach einem Schwächeanfall am Steuer ihres Autos ist auf der Autobahn 1 in Höhe der Gemeinde Bakum bei Vechta eine Frau verunglückt. Die 68-Jährige aus dem münsterländischen Bocholt sei am Sonntagmittag wegen des medizinischen Notfalls nach links von der Fahrbahn abgekommen und in die Mittelleitplanken gefahren. Ihr vorausfahrender Sohn habe den Unfall im Rückspiegel gesehen, sich sofort mit seinem Auto vor den Wagen seiner Mutter gesetzt und beide Autos bis zum Stillstand abbremsen können, teilte die Polizei am Montag mit.

Beide Autos kamen den Angaben zufolge auf dem Standstreifen zum Stehen. Damit habe der Sohn verhindert, dass seine Mutter auf ein nahes Stauende aufgefahren sei, hieß es. Die 68-Jährige wurde noch auf der Autobahn vom Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Ihr 39 Jahre alter Sohn blieb unverletzt.

Urlauberin stürzt von Pensionsbalkon in den Tod

Im oberbayerischen Landkreis Traunstein ist eine Urlauberin vom Balkon einer Pension in den Tod gestürzt. Die 50-Jährige aus dem Raum Hannover sei in der Nacht zum Montag in Bergen von dem Balkon im zweiten Stock gefallen und später im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen gestorben, berichtete die Polizei. Die Kripo geht bislang von einem tragischen Unfall aus.

In der Nacht hatte eine Anwohnerin die schwer verletzte Frau auf dem Gelände der Pension gefunden, nachdem sie durch die Schreie der 50-Jährigen wach geworden war. Nach der Versorgung durch einen Notarzt kam die Frau in eine Klinik. Letztlich konnten die Ärzte für das Sturzopfer aber nichts mehr tun, die Frau verstarb nach einigen Stunden am frühen Montagmorgen. Die Kriminalpolizei versucht nun, die genaue Ursache des Sturzes zu ermitteln.

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