Corona in Niedersachsen

3.597.979 Corona-Infektionen in Niedersachsen – 11.796 Tote

| Lesedauer: 4 Minuten
Proteste in China gegen die Corona-Lockdowns

Proteste in China gegen die Corona-Lockdowns

In China wächst der Unmut über die strenge Null-Covid-Politik. Nach einem tödlichen Brand in der chinesischen Stadt Urumqi haben wütende Menschen in der Wirtschaftsmetropole Shanghai ein Ende der Corona-Lockdowns gefordert. Die Demonstranten forderten in Parolen den Rücktritt des chinesischen Präsidenten Xi Jinping und einen Rückzug der Kommunistischen Partei.

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Hannover.  11.796 Menschen aus Niedersachsen sind mit Corona-Infektion verstorben, es gibt 3.597.979 bestätigte Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz steigt auf 385,6.

  • Seit dem 1. April 2022 erfolgt die Übermittlung der Covid-19 Meldefälle in Niedersachsen nur noch werktags. Die Aussagekraft der tagesaktuellen Berichterstattung der Neuinfektionen ist am Sonntag und Montag eingeschränkt, da am Wochenende weniger Testungen, Labordiagnostik, Meldungen und Übermittlungen stattfinden. Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher – insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn – nicht überbewertet werden.
  • Die Zahl der Menschen, die sich in Niedersachsen seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt am Donnerstag, 1. Dezember, auf 3.597.979 gestiegen. Das sind 7165 mehr als am Tag zuvor.
  • 11.796 mit Sars-Cov-2 infizierte Patientinnen und Patienten aus Niedersachsen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das sind 20 Todesfälle mehr als am Tag zuvor.
  • In der Region Braunschweig-Wolfsburg sind bislang 1759 Menschen am beziehungsweise mit dem Coronavirus gestorben.
  • Die gute Nachricht: Das Gesundheitsministerium schätzt, dass in Niedersachsen 3.514.392 der bislang gemeldeten und laborbestätigten Fälle wieder genesen sind.
  • Die Hospitalisierungsrate liegt am Mittwoch bei 10,0 (Dienstag: 9,8).
  • 3,3 Prozent der bereitstehenden Intensivbetten sind am Donnerstag mit Covid-Kranken belegt (Mittwoch: 3,4 Prozent). .
  • Hospitalisierungswert und Intensivbettenbelegung werden am Wochenende nicht aktualisiert. Quelle: Land Niedersachsen.

Die Corona-Zahlen in unserer Region:

Kommune 7-Tage-Inzidenz (Vortagswert) Todesfälle
Braunschweig 421,2 (398,3) 374
Gifhorn 382,8 (335,5) 428
Helmstedt 331,6 (305,3) 171 (170)
Peine 380,4 (370,2) 180
Salzgitter 343,3 (318,2) 194 (192)
Wolfenbüttel 452,9 (443,7) 185
Wolfsburg 438,1 (400,2) 227

Zahlen von Mittwoch, 30. November, Quelle: RKI/Land Niedersachsen. Hinweis: Die Aussagekraft der tagesaktuellen Berichterstattung der Neuinfektionen ist am Wochenende und zu Beginn der Woche eingeschränkt. Die Gesundheitsämter in Niedersachsen übermitteln an Sonntagen und Montagen keine Corona-Zahlen mehr an das RKI.

Die meisten Corona-Regeln in Niedersachsen und Deutschland sind Anfang April ausgelaufen. Trotzdem bleiben die Inzidenzen hoch, auch in der Region zwischen Harz und Heide. Wir haben hier zusammengefasst, welche Corona-Regeln in Niedersachsen aktuell gelten, und wo es noch eine Masken- oder Testpflicht gibt.

Das besagt die aktuelle Corona-Verordnung für Niedersachsen

Für den Herbst setzt das Land einen Stufenplan in Kraft. Sollten sich Hospitalisierungswert und die Belegung der Intensivbetten zu stark erhöhen, können wieder leichte Beschränkungen eingeführt werden. Dazu zählt eine Maskenpflicht in der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Auch Corona-Schnelltests könnten wieder nötig werden, um am öffentlichen Leben teilzunehmen.

Die aktuelle Verordnung gilt seit dem 1. Oktober. Sie besagt für...

Private Treffen: Die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte entfallen.

Einzelhandel: Die generelle FFP2-Maskenpflicht in Geschäften entfällt. Allerdings darf im Rahmen des Hausrechts eine Masken- wie auch eine Test- oder 3G/2G/2GPlus-Pflicht vorgeschrieben werden.

Gastronomie: Auch in Restaurants ist die Maskenpflicht weggefallen. Per Hausrecht kann eine Masken- wie auch eine Test- oder 3G/2G/2GPlus-Pflicht gelten.

Nah- und Fernverkehr: Wer Bus oder Bahn im niedersächsischen Nahverkehr fährt, kann dort künftig auch eine OP-Maske tragen. Von Samstag an greift im Bundesland laut Gesundheitsministerium eine veränderte Maskenpflicht im Nahverkehr. Zuvor war eine FFP2-Maske Pflicht, die allerdings nicht für Kinder unter 14 Jahren galt.

Kino, Clubs, Freizeitparks: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Auch hier können Ausnahmen wie Maskenpflicht oder 3G gelten.

Veranstaltungen und Kundgebungen: Egal, mit welcher Personenzahl – es gibt keine Beschränkungen mehr.

Hotels: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Es kann jedoch im Rahmen des Hausrechts Ausnahmen verhängt werden.

Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Es kann jedoch im Rahmen des Hausrechts Ausnahmen verhängt werden.

Schule und Kita: Seit Mai gibt es keine Testnachweispflicht mehr, Schülerinnen und Schüler wie auch Kita-Kinder ab drei Jahren können sich aber bis zu drei Mal pro Woche testen. Tests werden durch die Einrichtung bereitgestellt. Eine Maskenpflicht gilt nicht mehr.

Krankenhäuser: Pflegerinnen und Pfleger wie auch Besucherinnen und Besucher müssen sich auf eine Corona-Infektion testen. Generell gilt: Krankenhäuser dürfen weiterhin Daten erheben. Zudem gilt eine Maskenpflicht.

Arztpraxen: Die Maskenpflicht in vielen ärztlichen Bereichen bleibt bestehen.

Pflegeheime: Besucherinnen und Besucher müssen sich weiterhin testen und eine FFP2- Maske tragen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen auch eine sogenannte OP-Maske tragen.

Als allgemeine Empfehlungen spricht das Land Niedersachsen aus:

  • medizinische Masken insbesondere in geschlossenen Räumen und bei viel Publikumsverkehr zu tragen
  • Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten
  • Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Corona-Infektionen einzuhalten, wie zum Beispiel Räume regelmäßig zu lüften
  • die fortbestehenden Test- und Impfangebote zu nutzen

Dieser Artikel wird aktualisiert.

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