Verdacht des Kindesmissbrauchs – Ermittlungen gegen Eltern

Höxter.  In einer Familie mit vier Kindern stehen die Eltern unter Missbrauchsverdacht. Nach der ersten Befragung kam das Paar aber wieder frei.

Schatten von Händen einer erwachsenen Person und dem Kopf eines Kindes an einer Wand. (Symbolbild)

Schatten von Händen einer erwachsenen Person und dem Kopf eines Kindes an einer Wand. (Symbolbild)

Foto: Patrick Pleul / dpa

Im Kreis Höxter ist ein Paar mit vier Kindern wegen Missbrauchsverdachts vorläufig festgenommen worden. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Nach der Festnahme vom Mittwochabend seien zwei 3 und 13 Jahre alte Kinder in die Obhut des Jugendamtes gegeben worden. Die zwei weiteren Kinder lebten bereits in einer Jugendhilfeeinrichtung.

Hinweise auf Misshandlungen und sexuellen Missbrauch

Die Eltern seien nach den Vernehmungen entlassen worden, weitere Ermittlungen liefen, teilten die Behörden mit. Vor dem Zugriff sei bei der Polizei eine Anzeige „mit konkreten Hinweisen zu Misshandlungen Schutzbefohlener“ eingegangen. Zudem habe es Hinweise auf sexuellen Missbrauch von Kindern im Zusammenhang mit dem Internet gegeben. Diese würden nun geprüft.

Datenträger wurden beschlagnahmt

Die Ermittler beschlagnahmten am Mittwoch mehrere Beweismittel, darunter auch Datenträger, die nun ausgewertet würden. Die Familie sei erst vor kurzem aus einem anderen Bundesland in den Kreis Höxter gezogen. Es gebe keine Hinweise, dass die vermuteten Taten in Zusammenhang mit dem vielfachen sexuellen Missbrauch auf dem Campingplatz in Lügde stehen. Der Kreis Lippe, in dem Lügde liegt, grenzt an den Kreis Höxter. dpa

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