Fahrkarten überall in Niedersachsen - per App

Hannover   Das Reisen mit Bus und Bahn in Niedersachsen und Bremen soll kundenfreundlicher werden. Dafür gibt es jetzt eine einheitliche App zum Ticketkauf.

Eine «FahrPlaner»-App ist auf einem Monitor und einem Smartphone abgebildet. Für Niedersachsen und Bremen geht bald eine neue App an den Start, über die Fahrkarten für die meisten regionalen Zug- und Busverbindungen gekauft werden können.

Eine «FahrPlaner»-App ist auf einem Monitor und einem Smartphone abgebildet. Für Niedersachsen und Bremen geht bald eine neue App an den Start, über die Fahrkarten für die meisten regionalen Zug- und Busverbindungen gekauft werden können.

Foto: Holger Hollemann/dpa

Für Niedersachsen und Bremen geht bald eine neue App an den Start, über die Fahrkarten für die meisten regionalen Zug- und Busverbindungen gekauft werden können. Die Fahrkarte für Reisen mit regionalen Verkehrsmitteln können Pendler sich auf ihr Handy herunterladen oder nach einer Buchung am Computer ausdrucken. Das teilte die Niedersachsentarif-Gesellschaft in Hannover mit.

Die neue Ticket-App ist ein weiterer Schritt im Bemühen, Reisen mit Bus und Bahn in Niedersachsen und Bremen möglichst unkompliziert und kundenfreundlich zu machen. Seit Ende vergangenen Jahres bereits gilt für Fahrten mit Regionalzügen und dem öffentlichen Nahverkehr in den beiden Ländern und Hamburg eine gemeinsame Fahrkarte. In der Bahnfahrkarte des Niedersachsentarifs ist seitdem in den meisten Regionen am Start- und Zielort der Reise ohne Mehrkosten die Nutzung von Bus, Straßenbahn und U-Bahn automatisch mitenthalten. Die Regelung gilt auch für Fahrten nach Hamburg, aber nicht in der Region Braunschweig/Wolfsburg, wie der Regionalverband mitteilt.

Keine einheitliche Regelung können Bahnkunden indes in absehbarer Zeit bei den Fahrkartenautomaten auf den Bahnhöfen erwarten, um die es immer wieder Diskussionen gibt. Das Bahnunternehmen, das auf der entsprechenden Linie die Züge fährt, kümmert sich auch um den Fahrkartenvertrieb. Entsprechend müssten Kunden sich unter Umständen an das Bedienen unterschiedlicher Automatentypen gewöhnen. Die verkauften Tickets und die Preise seien aber identisch, hieß es.

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