Umweltministerin Schulze besucht Atommülllager Asse und Konrad

Remlingen/Salzgitter.  Bundesumweltministerin Svenja Schulze wird sich Donnerstag über die Situation im Atommülllager Asse informieren. Freitag besucht sie Schacht Konrad.

Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Archivbild).

Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Archivbild).

Foto: Kay Nietfeld / dpa

Bundesumweltministerin Svenja Schulze wird sich am Donnerstag (13.30 Uhr) über die Situation im Atommülllager Asse informieren. Die Besichtigung des Lagers in Remlingen bei Wolfenbüttel markiert den Auftakt eines zweitägigen Besuchs der SPD-Politikerin in Niedersachsen. Am Freitag will sich Schulze das geplante Endlager Schacht Konrad in Salzgitter ansehen und mit Betroffenen sprechen.

Gesetzlicher Auftrag: Asse II stilllegen

In der Asse lagern seit mehr als 50 Jahren rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Weil täglich Wasser in das marode Bergwerk eindringt, gibt es den gesetzlichen Auftrag, die Asse II unverzüglich stillzulegen. Die Abfälle sollen zurückgeholt werden, wenn das radiologisch und sicherheitstechnisch möglich ist.

Bürgerinitiativen kämpfen seit Jahrzehnten gegen Lager

Schacht Konrad in Salzgitter ist Deutschlands erstes atomrechtlich genehmigtes Endlager. In dem ehemaligen Eisenerzbergwerk entsteht seit einigen Jahren unter besonderen Bedingungen ein Lager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll. Beide Vorhaben werden seit Jahrzehnten von mehreren Bürgerinitiativen kritisch begleitet.

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