„Corona und die neue Solidarität“

Karlsruhe: An einer Brücke in der Innenstadt hängt ein Transparent auf dem "Solidarität ist unsere Waffe!! Gemeinsam gegen den Virus!!" steht.

Karlsruhe: An einer Brücke in der Innenstadt hängt ein Transparent auf dem "Solidarität ist unsere Waffe!! Gemeinsam gegen den Virus!!" steht.

Foto: Uli Deck / dpa

Die ersten drei Briefe beziehen sich auf die Corona-Krise:

Knall auf Fall hat das Coronavirus uns jetzt ein neues Leben beschert: das zwischen Bangen und Hoffen! Alles wird auf den Kopf gestellt, was Alltagsrhythmus und Zukunftsplanung anbelangt! Diese Änderungen in den täglichen Prioritäten und Strukturen trifft nicht wenige, sondern fast uns alle. Und somit ist es auch eine aufgezwungene Gemeinsamkeit, die aber zu einer neuen Solidarität untereinander führen kann! Man ist nicht allein mit seiner menschlichen Not, und das macht zuversichtlich in der Gemeinschaft! Diese schwere Krise kann auch wieder den Weg zu einem besseren Miteinander ebnen!

Jochen Eckolt, Braunschweig

Ist das eine Warnung der Erde?

Hier nur so ein Gedanke: Ob die Erde uns jetzt warnen oder sogar bestrafen will für das, was wir ihr angetan haben oder noch immer noch antun?

Karl-Hinz Reuter-Salzgitter

Wir sagen Dankeschön!

Wir schließen uns Ihrem Dankeschön an die Zusteller an. Es ist so selbstverständlich, dass die Zeitung morgens im Briefkasten liegt, dass man darüber nicht nachdenkt. Darum auch an die Redaktion ein Dankeschön, dass Sie uns erinnert hat! Weiterhin danken wir auch den Redakteuren und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz in diesen Zeiten, damit wir überhaupt eine Zeitung erhalten können.

Hans-Walter Howind,
Braunschweig

Verseuchter Bauschutt aus Würgassen

Zum Artikel „Sorge um Atom-Logistikzentrum“ vom 23. März:

Im Norden der Stadt Braunschweig soll angeblich ein Logistikzentrum für radioaktiven Bauschutt aus Würgassen geplant sein. Und zwar zwischen Waggum und Bechtsbüttel. So die Aussage von Werner Auerbach von der Gruppe WGM in der letzten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses. Erst der Blick auf den Kalender verdeutlichte es. Nein, wir haben noch nicht den 1. April! Es handelt sich auch nicht um einen verfrühten Aprilscherz. Das ist offensichtlich ernst gemeint. Vielleicht ist jemand auf seinem Weg von Ost nach West nach einer Totalsperrung der A 2 falsch abgebogen und durch unsere schönen Neubaugebiete gefahren. Inspiriert von den verschotterten Vorgärten und dem übersichtlichen Baumbestand kam dann die verlockende Idee. Wenn „DIE“ sich hier schon selber Steine vor die Häuser kippen, dann können wir doch auch gleich unseren radioaktiv verseuchten Bauschutt aus Würgassen dazuschütten! Im Augenblick zeichnen sich unsere Politiker über Parteigrenzen hinweg durch verantwortungsvolle Entscheidungen aus. Hoffen wir, dass sich diese Entscheidungsträger rasch erklären und derartige Planungen im Keim ersticken.

Rolf-Dieter und Barbara Wenzel, Bechtsbüttel

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (3)