„Begegnungen mit dem Wolf sind unausweichlich“

Wie soll mit dem Wolf umgegangen werden? Diese Frage beschäftigt auch unsere Leser.

Wie soll mit dem Wolf umgegangen werden? Diese Frage beschäftigt auch unsere Leser.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Zu „,Der Wolf ist angstbesetzt wie kein anderes Tier’“ vom 15. April:

So wie die intelligenten und anpassungsfähigen Wildtiere Fuchs und Wildschwein immer mehr in den Kulturraum des Menschen vordringen, wird auch der Wolf das tun, zumal vom Menschen keinerlei Gefahr für ihn ausgeht. Es wird unausweichlich zu einer gefährlichen Begegnung zwischen Mensch und Wolf kommen. Wer das verkennt, dem ist nicht zu helfen. Dennoch sollten wir dieser Tatsache gelassen entgegensehen und sehr wohlüberlegte und unideologisch basierte Maßnahmen ins Auge fassen. Eine abermalige Ausrottung dieses wundervollen Wildtiers (das sage ich als Jäger) darf gar nicht in Erwägung gezogen werden. Ich könnte mir ein Modell vorstellen, das ausgesuchte Jäger in die Pflicht versetzt, den Wolf nach ganz gezielten Kriterien und nur dort, wo es absolut nötig ist, zu bejagen, ohne dass aus diesem Umstand eine Hegeverpflichtung für die Jägerschaft entstehen darf. Die Jagdausbildung ist dementsprechend anzupassen. Dem Wolf muss weiterhin weitestgehend die Möglichkeit gewährt bleiben, altes und krankes Wild zu jagen.

Robert P. Schulte, Leiferde

Zu „Bagger frisst Kernkraftwerk“ vom 2. April:

Nahezu ununterbrochen wird in den Medien und einschlägigen Fernsehsendungen über teilweise gravierende Steuerverschwendung berichtet. Wo bleibt die Resonanz? Wo wird wer und wann zur Rechenschaft gezogen?

Meine Frau und ich sind steuerlich gemeinsam veranlagt, Wir zahlen den höchsten Steuersatz. Mir wird schlecht, wenn ich solche Horrornachrichten lese wie in diesem Artikel. Was für Stümper waren bei Planung und Ausführung dieses Kernkraftwerkes involviert?

Das frage ich als „gemeiner“ Bürger und Steuerzahler, der monatlich sein Geld oben in das große dunkle Loch reinwirft, aus dem es unten mit der Gießkanne verteilt wird.

Peter Schlünz, Wolfsburg

Zu „,Der Soli muss weg - komplett’“ vom 13. April:

Der Soli soll oder muss ja Ende 2019 auslaufen beziehungsweise abgeschafft werden. Da der Staat auf diese Milliarden nicht verzichten will oder kann, gibt es einen Vorschlag, der von der Politik ausführlich diskutiert werden sollte. Zurzeit wird doch sehr viel über die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge geschrieben und diskutiert. Straßenausbaubeiträge werden doch nur von den Anliegern der zu sanierenden Straße verlangt. Ungerechtigkeit ist vorprogrammiert. Der Soli ist doch schon zur Gewohnheit der Bürgerinnen und Bürger geworden. Diese Milliarden Euro Einnahmen pro Jahr könnten dann für die Straßensanierung verwendet werden und die Straßenausbaubeiträge würden nicht nur Anlieger belasten, sondern dann auf allen Schultern verteilt werden. Auch die Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Schulen, Kindergärten würden nicht vernachlässigt werden.

Wilhelm Hirthe, Braunschweig

Zu „230 Kilometer Leitung sollen Stromversorgung sichern“ vom
13. April:

Ein Leser fragt, ob man gegen die Stromtrasse gar nichts mehr machen kann. Er selbst hat seinen Strom und es interessiert ihn nicht, ob die im Süden auch welchen haben. Andre Dolle hat darauf geantwortet und sehr umfangreich die Wichtigkeit der Stromtrasse Wahle-Mecklar für die gesamte Stromversorgung im Bundesgebiet dargestellt. Eine beachtliche, technisch-sachliche Recherche, für mich gut nachvollziehbar. Nur hat der Fragesteller diese Arbeit auch verdient? Herr Dolle hätte mehr darauf eingehen müssen, dass nicht nur der Fragesteller, sondern alle Bürger in Deutschland – auch die im Süden – Anspruch auf eine gute Strom-Versorgung haben. So viel Gemeinsinn sollte man auch von den Leitungs-Betroffenen erwarten und dieses deutlich machen.

Jens Elmar Jacobsen, Braunschweig

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