Demonstration für kritische Reporter

Hannover.  Eine Partei wollte gegen Journalisten demonstrieren.

Demo gegen die NPD in Hannover.

Demo gegen die NPD in Hannover.

Foto: Ole Spata / dpa

Reporter berichten, was in der Welt passiert. Sie schreiben etwa über Politik oder auch Sport. Damit sie das machen können, haben sie ein besonderes Recht: die Pressefreiheit. Sie garantiert, dass ihnen niemand reinredet und sie schreiben und sagen können, was sie für richtig halten.

Einigen Menschen gefällt das aber nicht, etwa Anhängern der Partei NPD. Experten sagen, die Partei wolle zum Beispiel nicht, dass unterschiedliche Meinungen frei geäußert werden können. Außerdem verbreite sie Hass auf bestimmte Menschengruppen, beispielsweise Ausländer. In Hannover hatte die Partei nun am Wochenende aufgerufen, gegen Reporter auf die Straße zu gehen, die sich kritisch gegen sie äußern. Etwa 120 NPD-Anhänger kamen zusammen, um gegen diese Journalisten zu demonstrieren.

Das fanden Tausende Menschen in Hannover aber gar nicht gut. Sie sagen: Reporter und Pressefreiheit müssen geschützt werden. Deshalb organisierten sie eine viel größere Demonstration mit über 7000 Teilnehmern. Auch Hunderte junge Leute gingen auf die Straße. Und der Innenminister von Niedersachsen, Boris Pistorius. „Es ist wunderbar, dass wir alle zusammenstehen gegen die rechten Hetzer und Verfassungsfeinde“, sagte er.

Verfassungsfeinde sind Menschen, die sich gegen die Verfassung stellen. Die Verfassung garantiert in Deutschland, dass jeder frei leben kann und schützt die Meinungsfreiheit der Menschen.

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