Baustelle im Beienroder Holz

Muna-Straße im Beienroder Holz wird von Dienstag an gesperrt

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Im Beienroder Holz bei Lehre erneuert das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel ein Bauwerk unter der Muna-Straße. Von Dienstag,13. September, bis voraussichtlich Mittwoch 21. September, ist daher die beliebte Strecke auch für Radfahrer und Fußgänger an einem Teilabschnitt gesperrt.

Im Beienroder Holz bei Lehre erneuert das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel ein Bauwerk unter der Muna-Straße. Von Dienstag,13. September, bis voraussichtlich Mittwoch 21. September, ist daher die beliebte Strecke auch für Radfahrer und Fußgänger an einem Teilabschnitt gesperrt.

Foto: Forstamt Wolfenbüttel

Lehre.  Die Landesforsten erneuern einen Großdurchlass und verbessern den Wasserabfluss. Die Die vergrößerte Bachunterführung dient auch dem Artenschutz.

Im Beienroder Holz bei Lehre erneuert das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel ein Bauwerk unter der Muna-Straße. Von Dienstag,13. September, bis voraussichtlich Mittwoch 21. September, ist daher die beliebte Strecke auch für Radfahrer und Fußgänger an einem Teilabschnitt gesperrt.

Die Erneuerung des Großdurchlasses ist nötig geworden, da das Bauwerk veraltet und an die Grenze seiner Nutzungsdauer gekommen ist, teilen die Landesforsten mit. „Bei der Bauwerkhauptprüfung im Jahr 2021 wurde festgestellt, dass die verbauten Natursteine sehr stark veraltet und teilweise bereits durchgebrochen sind. Somit ist die Standfestigkeit des Bauwerks beeinträchtigt“, erklärt Forstamtsleiter Andreas Baderschneider vom Niedersächsischen Forstamt Wolfenbüttel. „Die Muna-Straße ist ein wichtiger Betriebs- und Wanderweg im Beienroder Holz und soll es auch bleiben. Daher muss das Bauwerk dauerhaft erhalten werden“, so Baderschneider weiter.

Mehr Sicherheit bei Starkregen

Der Ersatzneubau des Großdurchlasses hat neben der Instandsetzung und Sicherung des notwendigen Wasserabflusses bei Starkregen auch positive ökologische Auswirkungen. „Bei dem Austausch des Bauwerks erweitern wir zum einen den hydraulischen Durchmesser und schaffen so auch eine verbesserte ökologische Durchlässigkeit. Die vergrößerte Bachunterführung wird auch für Arten durchquerbar, die eine geringe lichte Weite eher meiden“, beschreibt Holger Sohns, Leiter des Wegbaustützpunkts der Niedersächsischen Landesforsten die Maßnahme im Beienroder Holz. „Es werden so wenig neue Baustoffe wie möglich verwendet werden. Die wenigen noch intakten Natursteine des alten Bauwerks werden als Trockenmauer wiederverwendet und ersetzen so ansonsten notwendige Betonelemente. Trockenmauern bieten Reptilien, Insekten und Vögeln vielfältige Lebensräume und Nischen“, so Wegebauer Sohns weiter.

Forstamt bittet Waldbesucher um Beachtung der Absperrungen

Die Bauzeit ist von den Niedersächsischen Landesforsten in Absprache mit der Unteren Wasserbehörde des Landeskreises bewusst in den Spätsommer gelegt worden, da der Bach in dieser Zeit weitestgehend trocken fällt und so keine Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Das Forstamt Wolfenbüttel bittet alle Waldbesucher um Verständnis und um Beachtung der Absperrungen.

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