DRK legt als neuer Träger der Vordorfer Kitas ab 1. Oktober los

Vordorf.  „Der Verein fühlte sich der Entwicklung nicht mehr gewachsen, die Gemeinde auch nicht“, erklärt die Bürgermeisterin zu dem Trägerwechsel.

Die Individualität der beiden Kitas soll erhalten bleiben, auch werden sämtliche Mitarbeiter und damit die Ansprechpartner beibehalten. (Symbolfoto)

Die Individualität der beiden Kitas soll erhalten bleiben, auch werden sämtliche Mitarbeiter und damit die Ansprechpartner beibehalten. (Symbolfoto)

Foto: Caroline Seidel / dpa

Zwei Jahre vor Vertragsende wird der Verein Kindergarten Vordorf die Trägerschaft der Kitas in der Gemeinde abgeben. Neuer Träger wird das DRK sein. Bürgermeisterin Monika Kleemann gab dazu im Senioren-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss am Mittwochabend im Gasthaus Zur Post einen Sachstandsbericht. „Der Verein fühlte sich der Entwicklung nicht mehr gewachsen, die Gemeinde auch nicht“, erklärte Kleemann.

DRK bringe nicht nur sein bekanntes Konzept, sondern auch Liquidität mit

Umso erfreute sei man gewesen, dass man sich nach der Ausschreibung im März in diesem Monat für das DRK entschieden habe, das am 1. Oktober die Kitas in Rethen und Vordorf samt Krippe übernimmt. „Die Übergabe läuft sehr gut, es gibt viele Anregungen“, sagte Kleemann. Das DRK bringe nicht nur sein bekanntes Konzept, sondern auch Liquidität mit, um die Räume zu verschönern.

„Für die Eltern ändert sich wenig, auch wenn der Start etwas holperig sein wird“

Die Individualität der beiden Kitas soll aber erhalten bleiben, auch werden sämtliche Mitarbeiter und damit die Ansprechpartner beibehalten. „Für die Eltern ändert sich daher wenig, auch wenn der Start vielleicht etwas holperig sein wird“, sprach Kleemann von einer kurzen Übergangsphase. Die Schulkinderbetreuung gehe weiter, entfallen wird aber die Ferienbetreuung in diesem Herbst, auch wegen der wenigen Anmeldungen. Ansonsten wird von dem Angebot nichts eingebüßt, der Verein Kindergarten Vordorf bleibt als Förderverein erhalten.

Gaststätten, Kitas, Jugendclubs und Sportstätten ans Glasfasernetz anschließen

Für eine Anbindung der gemeindeeigenen Liegenschaften an das Glasfasernetz sprach sich Telse Dirksmeyer-Vielhauer (CDU) aus. Darunter fallen Gaststätten, Kitas, Jugendclubs und Sportstätten. Auch Sebastian Mehlmann (SPD) begrüßte das. „Wenn nicht jetzt, dann nie oder zu horrenden Kosten“, sagte er. Horst Piksa fügte an, dass die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen müsste, damit die 40 Prozent Anschlussquote erreicht werden. Vertagt wurde das Thema Vereinszuschüsse. Ina Steinhof (CDU) hatte zwei Vorschläge unterbreitet. Doch man will noch einmal diskutieren, wie gefördert wird, ob nach Mitgliederzahl, Engagement oder über ein Punktesystem.

Lesen Sie hierzu den letzten Ratsbeschluss

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