Alltagsmasken mit eigenem Logo sind Hingucker

Schwülper.  Der FC Schwülper und der Förderverein der IGS Gifhorn haben viele Exemplare anfertigen lassen.

FC Schwülper-Jugendtrainer Klaus Breitkopf (von links), Bürgermeister Uwe-Peter Lestin, Ramona Fabig von der Papierschlange und FCS-Vorsitzender Enrico Hermanski mit den Masken des FC Schwülper.

FC Schwülper-Jugendtrainer Klaus Breitkopf (von links), Bürgermeister Uwe-Peter Lestin, Ramona Fabig von der Papierschlange und FCS-Vorsitzender Enrico Hermanski mit den Masken des FC Schwülper.

Foto: FC Schwülper / Privat

Viele Vereine in der Region ließen Alltagsmasken mit ihrem Logo produzieren – so hat sich auch der FC Schwülper dem Trend angeschlossen. „Alles begann mit der Frage, warum es eigentlich keinen speziellen Mund-Nasen-Schutz vom Schwülperaner Fußballclub gibt“, berichtet Jugendtrainer Klaus Breitkopf, der die Aktion schließlich organisierte, in einem Bericht an die Presse.

250 Masken gab der Verein bei der Lebenshilfe zunächst in Auftrag. „Die Gemeinde beteiligte sich mit 1500 Euro, um die Kosten erst einmal decken zu können“, so Breitkopf. Doch dieses Geld benötigt der Verein nun gar nicht mehr. Denn schon am ersten Verkaufstag gingen so viele Masken über den Tresen, dass die Kosten sofort abgedeckt waren. „180 Stück haben wir am ersten Tag verkauft“, berichtet Ramona Fabig, Inhaberin der Papierschlange in Groß Schwülper. Hier lagen die Masken in zwei verschiedenen Größen aus: für Kinder und Erwachsene. „Die Nachfrage war so groß, dass wir nun nochmal nachbestellen“, erklärt Fabig.

Auch Bürgermeister Uwe-Peter Lestin sicherte sich zwei Masken. Auf der einen Seite sind die Farben der Gemeinde vertreten, auf der anderen steht der Name „FC Schwülper“. „Eine solche Aktion schafft noch mehr Nähe zu dem Verein“, findet Lestin. Breitkopf habe schon viele Bürger mit den Vereinsmasken gesehen. Den Überschuss aus dem Verkauf will der Verein spenden.

Einen Satz mit 400 Mund-Nasen-Masken spendete der Förderverein der IGS Gifhorn pünktlich zum Schulstart nach der Corona-Schließung Anfang Mai an die Schule. Wegen der Covid-19-Verordnungen und den damit verbunden Richtlinien und Auflagen für die Schulen wollte der Förderverein dieses Mal in einer anderen Form als gewohnt die Schülerschaft und das Kollegium unterstützen, heißt es in dem Bericht des Fördervereins. Der Textil-Mundschutz aus waschbarem Stoff wurde bei „Dekopoint“ in Dannenbüttel in Auftrag gegeben. Innerhalb kürzester Zeit waren die Alltagsmasken mit dem „IGS Gifhorn“-Logo fertig und wurden an die Schule ausgeliefert. „Es freut uns, in dieser schwierigen Situation der Schule eine Unterstützung geben zu können“, wird Fördervereinsvorsitzende Heike Hellmann zitiert.

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