Parsauer Jugend sammelt Müll ein

Parsau.  Der schwerste Müllsack der erfolgreichsten Gruppe bringt 1,9 Kilo auf die Waage.

Mit neun Kindern und einem Hund machten sich die drei Betreuerinnen auf den Weg, um Müll zu sammeln.

Mit neun Kindern und einem Hund machten sich die drei Betreuerinnen auf den Weg, um Müll zu sammeln.

Foto: Horst Michalzik

Über ein aufregendes, lehrreiches und unterhaltsames Ereignis freuten sich die Besucher des Parsauer Jugendtreffs am Sonnabend: Zum ersten Mal hatte der „Treff“ zu einer Umweltaktion eingeladen. Neun Jungen und Mädchen waren der Einladung gefolgt.

Lucie Zenk, die nach Abschluss ihres Studiums zur Sozialarbeiterin ein Anerkennungsjahr in der Jugendarbeit der Samtgemeinde Brome absolviert hat, wurde in der Vorbereitung und während der Aktion von Teammitarbeiterinnen der Einrichtung unterstützt.

Quer durch Parsau Richtung Sportplatz ging es bei der Müllsuche

Lucie Zenk gab dann auch eine Einführung in das Thema. Sie betonte, dass es am besten sei, wenn man gar keinen Müll anfallen ließe. Sollte es den aber geben, so käme als nächster Schritt eine gelungene Mülltrennung und schließlich eine fachgerechte Entsorgung. So gespannt die jungen Zuhörer den Ausführungen lauschten, so eifrig gingen sie in der Herbstsonne daran, das Wissen in die Praxis umzusetzen. Quer durch Parsau ging es in Richtung Sportplatz, und alle wurden fündig. So wurden einige Kilo Müll gesammelt. Der schwerste Müllsack der erfolgreichsten Gruppe brachte am Schluss 1,9 Kilo auf die Waage. Den Nachwuchs-Umweltschützern war der Stolz auf ihre Leistungen anzusehen.

Die Gemeinde Parsau stellte die Räumlichkeiten und die Mülltonnen zur Verfügung, in denen schließlich die Überreste des Wohlstands landeten. Damit war der besondere Tag im Rahmen des Herbstferienprogrammes der Jugendarbeit in der Samtgemeinde Brome aber noch nicht beendet. Mit der einbrechenden Dunkelheit loderten drei große Feuer auf dem Hof der ehemaligen Grundschule. In der Abendaktion „Lagerfeuergeschichten und -lieder“ hatten alle Teilnehmer Gelegenheit, Stockbrote zu backen, wobei alle auf die Corona bedingten Hygienevorschriften achteten.

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