Spielplätze in Isenbüttel sollen aufgewertet werden

Isenbüttel.  Der MTV Isenbüttel möchte zudem 100.000 Euro Zuschuss für einen Hallenneubau. Das vom Verein ausgesuchte Gelände lehnt die Kommunalpolitik ab.

Vor drei Jahren wurde der Beschluss zur Neuausstattung der drei Spielplätze der Gemeinde Isenbüttel gefasst. Seitdem ist vieles umgesetzt worden. (Symbolfoto)

Vor drei Jahren wurde der Beschluss zur Neuausstattung der drei Spielplätze der Gemeinde Isenbüttel gefasst. Seitdem ist vieles umgesetzt worden. (Symbolfoto)

Foto: Christoph Soeder / dpa

Vor drei Jahren wurde der Beschluss zur Neuausstattung der drei Spielplätze der Gemeinde Isenbüttel gefasst. Seitdem ist vieles umgesetzt worden. Dabei zeigte man sich flexibel, Vorschläge waren teilweise modifiziert worden. Am Donnerstagabend sprach sich der Sport-, Jugend- und Kulturausschuss dafür aus, dass die bestehende Arbeitsgruppe eine Aufstellung von nunmehr weiteren notwendigen und sinnvollen Maßnahmen vorbereiten und sie dem Fachausschuss wieder vorlegen soll.

Spielplatz „Ahornring“ wird stärker frequentiert als gedacht

Wider Erwarten wurde unter anderem der Spielplatz Ahornring stärker frequentiert als gedacht. Aktuell ist ein Kletterturm auf dem Spielplatz „Am Bartelsberg“ abgängig. Gedanken machen müssen sich noch einmal die Verantwortlichen des Sportvereins MTV. Sie wollen 100.000 Euro Zuschuss für einen Hallenneubau. Das bisher vom Verein ausgesuchte Gelände lehnt die Kommunalpolitik allerdings ab, da es in einem Waldgebiet liegt. Nun soll der Verein konkrete Pläne vorlegen, die Gemeinde ist nach der Auswahl eines anderen Standortes gesprächsbereit, so der Konsens im Ausschuss.

Zuschüsse an die Vereine für energetische Untersuchungen sollen verschoben werden

Verschoben werden sollen nach Empfehlung des Ausschusses Zuschüsse an die Vereine für die energetischen Untersuchungen von Sportheim und Schießheim aufgrund der finanziellen Lage im Haushalt. Geplant war zunächst, dass die Gemeinde die nicht geförderten Kosten, rund 2800 von 18.600 Euro pro Gebäude, übernimmt. In zwei Jahren soll das Thema wieder „auf den Tisch kommen“. Prioritär ist das Vorhaben nach Ansicht des Ausschusses auch deshalb nicht, weil beide Einrichtungen nur „temporär“ genutzt werden.

Abgelehnt werden etliche Anträge, in denen es um Anschaffungskosten geht

Eine längere Diskussion gab es bei den Zuschüssen an Vereine zur Kompensation von Kosten im Zuge der Covid-19-Auflagen. Abgelehnt wurden im Ausschuss etliche Anträge. So hatte der MTV Kosten für Fieberthermometer, 100 neue Türklinken oder Papierhandtuchbehälter, die die Handtrocknergeräte ersetzten, geltend gemacht. Die Schützen stellten abgelaufene Getränke in Rechnung. Erstattet werden sollen nur Kosten, die aufgrund des Hygienekonzepts umgesetzt wurden, empfahl der Ausschuss. Dem Verein „Dat Huus“ soll eine Monatsmiete für die Alte Schule erlassen werden, der MTV soll für die Monate August bis März insgesamt 1000 Euro Zuschuss für notwendigerweise angemietete Räume erhalten.

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