Großbrand im Kreis Gifhorn

Meinersen: Tausende Tiere starben bei verheerendem Scheunenbrand

In Warmse im Kreis Gifhorn hat es auf einem landwirtschaftlichen Hof gebrannt. Mehrere Einsatzkräfte waren vor Ort.

In Warmse im Kreis Gifhorn hat es auf einem landwirtschaftlichen Hof gebrannt. Mehrere Einsatzkräfte waren vor Ort.

Foto: Bernd Behrens

Warmse.  Etwa 2500 Gänse sind bei dem Scheunenbrand am Freitagmorgen ums Leben gekommen. Mehr als 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Gigantischer Sachschaden.

Um kurz vor vier Uhr wurde am frühen Freitagmorgen ein Scheunenbrand auf einem landwirtschaftlichen Hof in Warmse gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren brannte ein Stall mit 2700 jungen Gänsen und rund 800 Hühnern im Obergeschoss. Es stellte sich später heraus, dass nur 150 bis 200 Gänse überlebt haben, die Hühner nahezu alle. „Bei unserem Eintreffen war kein offenes Feuer mehr. Die Mitarbeiter hatten bereits angefangen, das Feuer zu löschen und die Tiere zu retten. Dadurch wurde Schlimmeres verhindert“, berichtet Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Rainer Wolf aus Päse.

Unterstützt wurde Wolf von Vize-Gemeindebrandmeister Andre Eckstein. Mit drei C-Rohren wurden letzte kleine Brandnester gelöscht. Mit zwei Wärmebildkameras wurden die Stallungen überprüft auf Brandnester. Um fünf Uhr war das Feuer gelöscht. Vom DRK-Rettungsdienst wurden vor Ort zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht, niemand davon musste mit ins Krankenhaus.

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Im Einsatz waren 63 Feuerwehrleute, davon 27 Atemschutzgeräteträger aus Päse, Meinersen und Ahnsen, nachalarmiert wurden Müden und Seershausen. Zwei Teams vom Rettungsdienst mit Notarzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob es Blitzschlag war, wird überprüft. Die Polizei kalkuliert derzeit mit einer Schadenshöhe von mehr als 100.000 Euro.

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