Streetfood und einkaufen in Gifhorn am kommenden Sonntag

Gifhorn.  Die Corona-Pandemie hat die einzelnen Branchen unterschiedlich hart getroffen. Die City-Gemeinschaft sieht generell eine positive Entwicklung.

Die Möglichkeit, am Sonntag Einkaufen und gleichzeitig Street-Food-Spezialitäten schlemmen zu können, bietet sich den Gifhornern zum ersten Mal in diesem Jahr.

Die Möglichkeit, am Sonntag Einkaufen und gleichzeitig Street-Food-Spezialitäten schlemmen zu können, bietet sich den Gifhornern zum ersten Mal in diesem Jahr.

Foto: Shutterstock/Symbol

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre stimmen Udo von Ey sehr zuversichtlich, dass auch der verkaufsoffene Sonntag am 27. September in der Zeit von 13 bis 18 Uhr trotz Corona-Pandemie ein voller Erfolg wird. Der Chef der City-Gemeinschaft Gifhorn (CGG), die das Einkaufserlebnis veranstaltet, baut dabei auf die in der Krisenzeit gezeigte Treue der Kunden, die kurzen Wege und das attraktive Angebot. Zu dem gehört auch das bereits am Freitag startende Street-Food-Festival.

Eine Hüpfburg ist in Corona-Zeiten nicht möglich

Mehr als zehn Imbissexperten sind in Gifhorn mit dabei. Es gibt unter anderem einen Burgerstand, Pasta, Pizza und Poffertjes, ausgefallene Grillspieße und mexikanische Tacos und Burritos. Das Street-Food-Festival beginnt Freitag um 15 Uhr, Samstag haben die Stände ab 11 Uhr geöffnet.

Aufgrund der Pandemie müsse laut von Ey allerdings auf ein Kinderprogramm verzichtet werden, beispielsweise an den Aufbau einer Hüpfburg sei in Corona-Zeiten nicht zu denken. Dafür bittet er aber, die Besucher eindringlich die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) zu beachten. „Vieles wird draußen stattfinden und in den Geschäften ist natürlich der Mund-und-Nasenschutz zu tragen. Wir sollten den Abstand einhalten und umsichtig agieren, dann wird das gut funktionieren“, ist sich von Ey sicher.

Gesichert scheint auch größtenteils das Überleben der Geschäfte in der Gifhorner Innenstadt. „Wir sind bislang relativ gut durch die Krise gekommen. Doch die Situation ist angespannt und muss bei den einzelnen Branchen differenziert betrachtet werden“, erläutert der CGG-Vorsitzende. Durch den regenarmen Sommer habe sich glücklicherweise bei der Gastronomie vieles im Außenbereich abspielen können, dennoch bleibe die Lage sehr schwierig. Während beispielsweise Fahrradhändler über gute Geschäfte berichten würden, sei die Modebranche arg gebeutelt, da ganze Kollektionen nicht verkauft worden seien.

Zweiter verkaufsoffener Sonntag im November

Dennoch habe sich laut von Ey die Situation nach dem Lockdown insgesamt positiv entwickelt und „auch deutlich erkennbar besser als erwartet. Auf jeden Fall haben die Menschen gezeigt, dass sie gerne in die Stadt kommen. Das freut mich sehr und ich hoffe, dass auch am Sonntag viele kommen und das Angebot nutzen, auch wenn die Wettervorhersage nicht ganz so optimal ist“.

Wir der Geschäftsmann weiter mitteilte, sei in diesem Jahr noch ein zweiter verkaufsoffener Sonntag im November vorgesehen. In Zukunft solle es jährlich bei drei Veranstaltungen dieser Art im Jahr bleiben.

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