Braunschweiger Corona-Medikament: Zulassungsantrag 2021 möglich

Katharina Kleilein, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Unternehmen Corat Therapeutics, überprüft in einem sterilen Bereich selektierte Antikörper mit einer Pipette. Das im Jahr 2020 gegründete Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Braunschweig entwickelt ein Medikament gegen Covid-19. Ein Zulassungsantrag könnte noch 2021 möglich sein.

Katharina Kleilein, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Unternehmen Corat Therapeutics, überprüft in einem sterilen Bereich selektierte Antikörper mit einer Pipette. Das im Jahr 2020 gegründete Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Braunschweig entwickelt ein Medikament gegen Covid-19. Ein Zulassungsantrag könnte noch 2021 möglich sein.

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Braunschweig.  Beim Tempo in der Entwicklung von Corona-Medikamenten war es jüngst etwas ruhiger. Corat Therapeutics arbeitet mit daran, dass sich das bald ändert.

Das Braunschweiger Unternehmen Corat Therapeutics hält einen Antrag auf vorläufige Zulassung eines Medikaments gegen Covid-19 noch 2021 für möglich. Die aktuelle Entwicklung könne zur Beantragung einer Notfallzulassung Ende des Jahres führen, sagte der wissenschaftliche Leiter der Firma, André Frenzel. Vor wenigen Tagen hatte das Start-up-Unternehmen den Beginn von klinischen Tests mit dem Wirkstoff an Patienten in Krankenhäusern vermeldet.

Mehr zum Thema lesen Sie hier:

Corona-Medikament für moderat bis schwer erkrankte Covid-19-Patienten

Das Medikament mit dem Entwicklungsnamen Cor-101 soll moderat bis schwer erkrankten Covid-19-Patienten helfen. „Wir entwickeln explizit für die hospitalisierten Menschen im Krankenhaus, weil es denen am schlechtesten geht“, sagte Frenzel. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte Mitte April erklärt, dass die Entwicklung des Corona-Medikaments künftig vom Bund gefördert werden soll. Auch vom Land Niedersachsen und von Investoren gibt es Unterstützung für das biopharmazeutische Unternehmen.

Wichtige Corona-Regeln und Infos für die Region

Um die Corona-Fallzahlen zu senken und damit auch die intensivmedizinischen Abteilungen in Deutschlands Kliniken zu entlasten, gibt es die sogenannte Bundes-Notbremse. Ausgangssperre, Kontaktverbot, die neuen Shopping-Regeln: Wir erklären, was sich mit der Inzidenz 100 alles ändert – und was nicht.

Aber warum unterscheiden sich ab und an die Corona-Zahlen der Bundesbehörde von denen der Kommunen? Die Antwort lesen Sie hier.

Und hier finden Sie wichtige Infos zum Thema Impfen:

Die Corona-Lage in der Region

Unsere Redaktionen sammeln alle wichtigen lokalen Infos zum Coronavirus auf FAQ-Seiten, die stets aktualisiert werden. Online sind die Überblicke aus Braunschweig, aus Wolfsburg, aus Wolfenbüttel, aus Gifhorn, aus Salzgitter, aus Peine und Helmstedt sowie aus Osterode.

Hier finden Sie eine Übersicht über die Corona-Lage im gesamten Bundesland Niedersachsen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder