Watenbüttel ist jetzt Braunschweigs Kürbis-Hochburg

Braunschweig.  Auf Papes Hof entstand ein Eldorado in Gelb, Grün, Orange und Rot – diese Kürbisscheune ist wirklich ein echter Blickfang.

Eine besondere Herbstdeko steht auf dem Hof vom Gemüsegarten Pape. 

Eine besondere Herbstdeko steht auf dem Hof vom Gemüsegarten Pape. 

Foto: Katharina Keller

Manche Sorten dienen zur Zierde, andere sind für den Verzehr geeignet. Und sogar Feste werden dem Kürbis im Herbst gewidmet. Seit vielen Jahren gibt es eines auf dem Hof Pape in Watenbüttel. In diesem Jahr aber fiel es aus. Der Grund dafür war wie bei so vielen die Pandemie.

Wir haben uns schon im Ende Juni Gedanken gemacht. Eine Alternative musste her“, berichtet Gemüsegarten-Betreiber Olaf Puls. Die Kürbisse waren schließlich schon längst angepflanzt. 29 verschiedene Sorten sind es insgesamt, die auf einer Fläche von 1,5 Hektar reiften. Wie viele Kürbisse es genau sind, kann der Betreiber gar nicht sagen.

29 verschiedene Sorten reiften auf einer Fläche von 1,5 Hektar

In diesem Jahr jedenfalls konzentrieren sich Olaf Puls und seine Frau Mareike nicht auf ein Wochenende für das Fest, sondern geben dem Kürbis bis Ende Oktober einen Platz: Die Scheune auf dem Hof ist mit Kürbissen dekoriert.

Alte Möbel erstand Mareike Puls für das Ambiente unter anderem, Strohballen liegt hier und da aus – und natürlich sind überall Kürbisse zu sehen. „Wir haben uns bei der Stadt Rat eingeholt, wie wir die

Veranstaltung aufziehen können“, berichtet Olaf Puls. Ein Hinweis: Möglichst viel im Freien stattfinden lassen – und in die Länge ziehen.

Das Projekt „Kürbisscheune“ endet an Halloween

Und so stehen vor der Scheune Bierzeltgarnituren, auf Paletten sind ebenfalls viele verschiedene Kürbisse zu sehen. „Es ist dann eher eine Sitzparty“, erklärt Olaf Puls. Es gibt ein spezielles Hygienekonzept. „Besonders an den Wochenenden wird das Angebot gut angenommen. Dann verkaufen wir auch Kaffee und Kuchen“, freut sich Mareike Puls, die mit ihrem Mann seit einigen Jahren den Hof betreibt und von ihren Eltern übernahm.

An Halloween endet das Projekt „Kürbisscheune“ schließlich. Zu dem schaurigen Fest gehören die Kürbisse ja schließlich auch fest dazu.

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