Brand in Wohnhaus in Wolfenbütteler Innenstadt

Wolfenbüttel  Dramatischer Feuerwehreinsatz in der Nacht zum 1. Weihnachtstag: In der Wolfenbütteler Innenstadt brannte ein Wohnhaus. 20 Menschen wurden gerettet.

Neun Menschen, darunter drei Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren, wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt brachte die Feuerwehr, zum Teil über die Drehleiter, 20 Menschen in Sicherheit.

Der Brand war in einer Küche im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses in der Breiten Herzogstraße in Wolfenbüttel ausgebrochen. Gegen 23.35 Uhr hatte ein 75 Jahre alter Bewohner die Rettungskräfte alarmiert. Die Polizei war kurz zuvor ebenfalls über Notruf über den Brand informiert worden.

Bei Eintreffen der Rettungskräfte standen Menschen an den Fenstern und riefen um Hilfe. Offensichtlich war ein Verlassen über das verqualmte Treppenhaus zunächst nicht möglich.

Die Feuerwehr setzte die große Drehleiter ein. Alle Bewohner und Gäste wurden zügig in Sicherheit gebracht. Den Brand selbst, der in einer Küche ausgebrochen war, hatten die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle.

Neun Menschen klagten später über Beschwerden aufgrund des eingeatmeten Rauchs. Sie wurden zur Beobachtung in das Krankenhaus Wolfenbüttel gebracht. Nach Polizeiangaben bestand keine Lebensgefahr.

Die Brandermittlung der Polizei dauert an, die Brandstelle ist beschlagnahmt, teilte die Polizei mit. Die Schadenshöhe konnte noch nicht näher beziffert werden.

Die Feuerwehr Wolfenbüttel war mit 30 Einsatzkräften vor Ort, das DRK war mit drei Rettungsfahrzeugen und einem Notarztfahrzeug im Einsatz. Insgesamt hatten sich über 30 Menschen im Wohnhaus aufgehalten, sie wurden während des Brandes von den Rettungskräften betreut.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
Leserkommentare (13)