Langfristiges Ziel ist die Eigenständigkeit
2003-02-11T21:26:09+0100Verbandstag der Leichtathleten des Kreises Wolfenbüttel: Umwandlung in eingetragenen Verein diskutiert
Zentrales Thema beim Verbandstag der Leichtathleten des Kreises Wolfenbüttel war die Umwandlung in einen eingetragenen Verein. Von 14 Sportvereinen des Kreises mit Leichtathletikabteilungen, hatten neun Vereine Vertreter entsendet. Als Gäste waren der Vorsitzende des Kreissportbundes Roman Czerwinski, und Klaus Keie, Vorsitzender der Bezirkskampfrichter-Vereinigung, eingeladen.
Seit einigen Jahren fordert der Niedersächsische Leichtathletikverband seine Kreisverbände auf, den Weg in die Eigenständigkeit zu gehen. Czerwinski erläuterte in einem Kurzvortrag, dass die Umwandlung in einen eingetragenen Verein für den Kreisverband bei richtiger Führung kein Nachteil ist. "Denn eigentlich zahlt der Kreissportbund nur Zuschüsse an eingetragene Vereine", erklärte er. Er stellte Auszüge aus Mustersatzungen vor und bot die Mithilfe des Kreissportbundes (KSB) an.
Kreisvorsitzender Heinz Schrader soll nun den Satzungsexperten des KSB eine Mustersatzung zur Überprüfung vorlegen. Danach ist eine genaue Ausarbeitung vorgesehen.
Für herausragende Leistungen im vergangenen Jahr ehrte Schrader die MTV-Sprinterin Nina Giebel mit dem Carsten-Drechsler-Wanderpokal und der bronzene Bestennadel des Deutschen Leichtathletik Verbandes. Diese erhielten ebenfalls Lina König, Nina Hartwich, Janine Schmerse und Katharina Schmitz, die als 4 x 100 m-Staffel der A-Schülerinnen für den MTV Wolfenbüttel erfolgreich waren. Lina König hatte sich die Nadel zusätzlich in Einzeldisziplinen verdient, ebenso Christoph Weber vom MTV Jahn Schladen. Für jahrelange Verdienste in der Leichtathletik wurden Dr. Dieter Volgmann vom VfR Weddel und Thomas Tegtmeyer vom MTV Jahn Schladen mit der silbernen Ehrennadel des Niedersächsischen Leichtathletik Verbandes ausgezeichnet.
Im Rückblick auf 2002 zog Schrader eine positive Bilanz. Die Zahl der Leichtathleten in den Vereinen sei von 700 auf 780 angestiegen. Jugend- und Schülerwartin Frauke Fruth stellte die Fördermaßnahme für 14- bis 17-Jährige vor. "Das Vereins übergreifende Training ist gut angelaufen. Es sind aber noch Verbesserungen notwendig." Das Projekt, bei dem Jugendliche gezielt trainiert werden sollen, fördert der KSB.
Keie machte auf Nachwuchssorgen der Kampfrichter aufmerksam. Ein Anreiz könnte die Mithilfe bei den Deutschen Meisterschaften 2004 in Braunschweig sein.
Schrader kündigte für 2004 seinen Rücktritt vom Amt des Vorsitzenden an. Er wolle den Platz für einen Jüngeren räumen. ma


