Polizei sieht keine Hinweise auf einen Feuerteufel
2012-02-22T07:27:17+0100Wolfenbüttel Dreimal brannte es in kurzer Zeit in Wolfenbüttel. Die Polizei sieht aber keine Hinweise darauf, dass zwischen den Bränden Zusammenhänge bestehen.
Der Leiter des polizeilichen Ermittlungsdienstes, Thomas Arth, ist bemüht, die Spannung aus dem Thema zu nehmen. „Es gibt keine dramatische Zunahme an Bränden im Landkreis. Und Hinweise auf einen Feuerteufel gibt es schon gar nicht.“, sagt er auf Nachfrage.
In der Nacht zu Samstag, 29. Januar, brannte ein Holzschuppen auf dem Gelände der Araltankstelle an der Leipziger Straße. Die Polizei geht von Brandstiftung als Ursache aus.
In der Nacht auf Donnerstag, 17. Februar, rückte die Feuerwehr gleich zweimal aus, um Brände zu löschen. In Wendessen stand ein Wohnhaus in Flammen, neben einem Einkaufsmarkt an der Straße Am Wasserwerk brannten leere, geschredderte Plastikflaschen. Die Polizei geht davon aus, dass die Plastikflaschen angezündet wurden.
Zudem brannten im Januar und Februar mehrere Personenwagen im Stadtgebiet.
Die Polizei habe nach Gemeinsamkeiten gesucht, Sie sei dabei aber nicht fündig geworden, betont Arth. Die Brände seien zu unterschiedlich. Es sei nicht wahrscheinlich, dass sie ein Täter gelegt habe, meint Arth: „Wir machen uns auch Gedanken, aber es gibt nichts Objektives, das auf einen gemeinsamen Brandstifter hindeutet.“ Verbindungen könne man höchstens zwischen einzelnen Autobränden vermuten.

