Grüne fordern neue Brücke über die Oker
Wolfenbüttel Die Grünen im Rat der Stadt Wolfenbüttel fordern eine neue Okerbrücke für Fußgänger und Radfahrer im Bereich der Wallanlagen.
Um eine neue Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, haben die Grünen im Rat der Stadt Wolfenbüttel jetzt eine neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Oker gefordert. Ein entsprechender Antrag an den Ausschuss für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt sowie den Verwaltungsausschuss der Stadt Wolfenbüttel wurde inzwischen gestellt.
Die Grünen beantragten, dass die Verwaltung beauftragt wird, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Fußgänger-/Radfahrerbrücke über die Oker auf Höhe der ehemaligen Bastion Philippsberg vom ehemaligen Friedhof an der Friedrich-Wilhelm-Straße zum Weg zwischen Oker und Justizvollzugsanstalt aufzuzeigen und die Kosten für eine solche Brücke zu ermitteln.
Eine derartige Brücke würde zwischen der Kreuzung Friedrich-Wilhelm-Straße/Jägermeisterstraße/Wilhelm-Raabe-Straße und den Wallanlagen eine neue Verbindung für Fußgänger und vor allem Radfahrer unter Umgehung der Knotenpunkte Grüner Platz und des beengten Bereichs Juliusmarkt/Marktstraße schaffen. Von der Brücke aus könnten die weniger belasteten und für Fußgänger und Radfahrer wesentlich besser geeigneten Knotenpunkte Herzogtor/Rosenwall und Marktstraße/Wallstraße erreicht werden, meinte Ratsherr Stefan Brix.
Eine ähnliche Verbindung hatten auch schon Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs sowie Schulelternvertreter gefordert. Das Schulzentrum Wallstraße könnte über eine derartige Brücke für viele Schüler gefahrloser erreicht werden, vor allem, wenn die Wallanlagen noch eine von Eltern geforderte Beleuchtung erhalten und das Areal hinter der Trinitatiskirche verkehrsberuhigt wird.
Und auch für erwachsene Radfahrer aus dem Nordosten der Stadt würde eine derartige Brücke eine sichere Abkürzung Richtung Innenstadt bedeuten, meinten die Grünen.
